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Hindernisparcours mit absehbarem Ende
Aschendorf. Einem Hindernisparcours für Autofahrer gleicht derzeit ein Teil der Großen Straße in Aschendorf. Weil die alten Wasserleitungen gegen neue ausgetauscht werden, ist der Straßenabschnitt in Höhe der Klosterstraße noch für die kommenden zwei Wochen für den Durchgangsverkehr gesperrt. Das teilte Thomas Rakers, Geschäftsführer des Wasserverbands Hümmling, auf Anfrage unserer Zeitung mit.
„Immer vorausgesetzt, wir bekommen keinen starken Niederschlag oder Frost“, schränkte Rakers ein. Zwar kämen die Bauarbeiten an der Großen Straße sowie an der Poststraße derzeit schnell voran, „es ist aber nicht alles ganz so reibungslos verlaufen“, so Rakers. Grund dafür seien ungeahnte Überraschungen gewesen, die der Aschendorfer Erdboden bereithielt. Alte Leitungen, Bauschutt und weitere Dinge, „die man nicht hatte sehen können“, führten zur Verzögerung, so Rakers.
Wenn in zwei Wochen die Hauptstraße, Ecke Klosterstraße, wieder freigegeben werde, sei aber noch nicht Schluss mit den Bauarbeiten in Aschendorf. Rakers: „Dann sind die Restarbeiten an der Rheder Straße dran, vom Kreisel bin hin zum Schuhhaus Klahsen und noch weiter.“ Von den Arbeiten, die weitere drei Wochen in Anspruch nehmen, seien in diesem Fall aber nur die Radfahrer betroffen. „Der Autoverkehr fließt weiter, nur der Fahrradweg wird gesperrt“, berichtet der Geschäftsführer. Im Gegensatz zur Großen Straße, deren Pflasterung erst hochgenommen und dann wieder eingesetzt werden müsse, komme der ungepflasterte Rand an der asphaltierten Rheder Straße den Arbeiten entgegen. Rakers: „Da können wir die Erde einfach beiseite schieben.“
Schwieriger könnte es in der Von-Galen-Straße im Ortskern werden. Auch hier sollen neue Leitungen verlegt werden. Aufgrund der engen Straßenführung könnte es laut Rakers zu Verkehrsbehinderungen kommen.
Ein Ende der gesamten Arbeiten ist bei der aktuellen Wetterlage in voraussichtlich fünf Wochen zu erwarten. „Danach werden die Hausanschlüsse gemacht, aber davon merkt man nichts mehr“, verspricht Rakers baldige Entspannung für die Autofahrer, die sich derzeit durch die Nadelöhre in der ohnehin recht engen Aschendorf Ortsmitte zwängen.
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