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Kommentar: Hohes Risiko
Landrat Michael Lübbersmann ist mit der Botschaft angetreten, dass nach den Affären um den ehemaligen Ersten Kreisrat Reinhold Kassing und dem Ex-Chef der CDU-Kreistagsfraktion, Georg Schirmbeck, Ruhe im Kreishaus einkehren soll. Knapp drei Monate nach seinem Amtsantritt bricht nun die erste interne Querele hervor.
Ob berechtigt oder nicht – der Umgang mit den Vorwürfen der Gleichstellungsbeauftragten Susanne von Garrel wird zeigen, mit welchen Führungskompetenzen Lübbersmann ausgestattet ist und welchen Führungsstil er pflegt: den autoritären, den kooperativen oder situativen. Der Streit mit der Gleichstellungsbeauftragten ist der erste große Test für seine Personalpolitik.
Von Garrel geht mit ihren öffentlichen Anschuldigungen ein hohes Risiko ein, vielleicht steht sogar ihr Job auf dem Spiel. Grundlos geht jedenfalls niemand so ein Wagnis ein.
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Leserkommentare

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Dr. H. S., Freitag, Januar 27 um 09:58 Uhr
Ultima Ratio!
Der Umgang der Beschwerden der Gleichstellungsbeauftragten zeigt offensichtlich schon jetzt, welchen Führungsstil der neue Landrat pflegt. Durch die öffentliche Beschwerde bekennt die Gleichstellungsbeauftragte, dass sie nicht grundlos ein solch hohes Risiko eingeht, welches ihr letztendlich auch den Job kosten könnte. Ein Verharmlosen oder Lächerlichmachen der Beschwerden offenbart daher einen wenig wertschätzenden Umgang mit der Gleichstellungsbeauftragten, was auch nicht gerade für einen guten Führungsstil spricht.






