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Hitzige Diskussion bei Kolpingsfamilie in Lengerich
Lengerich. Routinemäßige Neuwahlen, eine hitzige Diskussion über eine nachhaltige Entwicklung der Gemeinschaft und ein von einer langen Liste an Veranstaltungen getragener Bericht des Vorsitzenden haben den Ablauf der Generalversammlung der Kolpingsfamilie Lengerich bestimmt.
Karl Schüler, Vorsitzender der Kolpingsfamilie Lengerich, begrüßte rund 30 Teilnehmer, darunter auch Pfarrer Heiner Mühlhäuser. Dieser griff in seiner gewohnt tatkräftigen Art das Thema der Lesung vom Wochenende auf: „Die Zeit ist kurz, denn die Gestalt dieser Welt vergeht“. Er machte allen seinen Schäfchen Mut, nichts „auf die lange Bank zu schieben“, sondern sich das Sprichwort als Leitlinie zu nehmen: „Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen“.
Nach dem Totengedenken, Gebeten und dem Verlesen des Protokolls der letzten Generalversammlung durch Schriftführerin Ulla Merscher warteten mit dem Kassenbericht von Kassenwartin Claudia Bahns und dem Bericht der Kolpingjugend durch Maria Fedrowitz die ersten dicken Brocken auf die Versammlung.
Von denen hatte Schüler in seinem Bericht des Vorsitzenden mit einer langen Liste an Veranstaltungen und mehreren kritischen Anmerkungen gleich einige zu bieten. Die geplanten Veranstaltungen lege er allen nachdrücklich ans Herz, betonte er und erwarte auch Engagement in der Kolpingsfamilie zugunsten der geplanten bundesweiten Kampagne zur Mitgliederwerbung.
Nach einer kurzen, aber intensiven Diskussion waltete der Präses seines Amtes als Wahlleiter. In jeweils offenen Wahlgängen wurden Karl Schüler als Vorsitzender und Karl-Heinz Peters als Stellvertreter gewählt.
Verjüngung gefordert
Trotz der ohne Gegenstimmen erzielten Ergebnisse entwickelte sich eine angeregte und kontroverse Diskussion um die Notwendigkeit einer Verjüngung des Vorstandes, eine intensive Einbindung der Mitglieder in die Vorstandsarbeit und eine größere Partizipation der Mitglieder an Vorstandsentscheidungen. Viele Vorschläge wurden vorgestellt.
„In dieser Legislaturperiode müssen wir über die Zukunft nachdenken“, betonte Werner Klute. Man brauche die Jugend; ihre Einbindung entscheide die Existenz der Kolpingsfamilie.
Kolpingsfamilie Lengerich: gegründet 1934; 160 Mitglieder, Vorsitz: Karl Schüler, Kontakt: Tel. 05904/414.
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