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Hagen: Konzert ein „Quell der Freude“
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Quelle: dap/Neue Osnabrücker Zeitung 26. Januar 2012 16:31 Uhr

Schulensembles gefeiert

Hagen: Konzert ein „Quell der Freude“

Hagen. Ob Klassik, Pop, Jazz oder Filmmusik: Bei den diesjährigen Schulkonzerten des Gymnasiums Oesede war für jeden Geschmack etwas dabei. Die verschiedenen Ensembles präsentierten in der Alten Kirche in Hagen ein buntes Programm, das die Zuschauer restlos begeisterte.

 
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Schöne Stimmen: Das Konzert der Schulensembles in der Alten Kirche begeisterte die Zuhörer. Fotos: Elvira Parton Sven Bensmann singt „The wind cries Mary“.

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Nachdem die Kirche im vergangenen Jahr aufgrund der hohen Besucherzahl aus allen Nähten zu platzen drohte, waren die Schüler dieses Mal an zwei Abenden zu sehen. Nichtsdestotrotz waren nahezu alle Plätze besetzt.

Neben den Chören der fünften und sechsten Klassen und der Klassen 7 bis 12, die von der Chorband unterstützt wurden, waren das Orchester, die Big Band und das Instrumentalensemble Fastpek zu hören. Den Auftakt machte die in diesem Schuljahr gegründete Impro-AG mit dem Jazzstandard „Cantaloupe Island“ von Herbie Hancock. Der Auftritt der AG war nicht die einzige Premiere: Julia Schönhoff aus der sechsten und Sven Bensmann aus der zwölften Klasse moderierten den Abend und sorgten für so manchen Lacher zwischen den musikalischen Darbietungen.

Zudem trat Bensmann mehrmals als Solosänger in Erscheinung, etwa bei „The Wind Cries Mary“ (Jimi Hendrix) und „It’s Probably Me“ (Sting). Überhaupt konnte das Gymnasium mit einer ganzen Reihe guter Sänger aufwarten, allen voran Kati Adrian, die für ihre Interpretation von Adeles „Promise This“ viel Applaus bekam. Sogar die Jüngsten aus den fünften und sechsten Klassen verstanden es, die Zuschauer zu begeistern, insbesondere durch ihr Gospel-Medley mitsamt Rap-Einlage.

Neben Charthits wie „Paradise“ von Coldplay oder „Use Somebody“ von den Kings of Leon waren auch klassische Stücke vertreten, etwa drei Sätze aus Edvard Griegs „Peer-Gynt-Suite No.1“ und, passend zur Jahreszeit, der „Winter“ von Antonio Vivaldi – alle eindrucksvoll dargeboten vom Orchester. Fastpek glänzten mit einer Instrumentalversion des Songs „Battlefield“ von Berlin Mitte. Zum Schluss sorgte die Big Band für Stimmung, unter anderem mit „Crying at the Discoteque“ von Alcazar und „Mustang Sally“ in der Version der Commitments.

Die insgesamt 181 Schüler zeigten ein beachtliches musikalisches Niveau und schienen sich in allen Genres zu Hause zu fühlen, was das Publikum nur allzu gern mit stehenden Ovationen honorierte. Schulleiter Ulrich Schimke bedankte sich bei allen Teilnehmern und betonte, dass seine Arbeit für ihn tagtäglich ein „Quell der Freude“ sei. Das war auch das Konzert.

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