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Osnabrücker EMA-Schüler bei Filmwettbewerb erfolgreich
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Quelle: pm/Neue Osnabrücker Zeitung 24. Januar 2012 16:01 Uhr

Der Geschmack von Heimat auf der Zunge

Osnabrücker EMA-Schüler bei Filmwettbewerb erfolgreich

Osnabrück. Sechs Zehntklässler des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums haben beim niedersächsischen Schüler-Heimatfilmwettbewerb den zweiten Platz belegt. Insgesamt hatten 150 Filmteams aus den 9. und 10. Jahrgangsstufen teilgenommen.

 
 
Die zweitplatzierte Filmcrew des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums mit Urkunden (von links): Daniiar Kampert, Alice Chong, Jenny Klöpperpieper, Marlon Nieberg, Markus Lubritz und Friederich Rotert. Foto: Andreas Gattermann  Vergrößern

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Der knapp fünfminütige Streifen mit dem Titel „Tellerrand“ zeige, dass Heimat nicht nur ein Ort sei, ein Gefühl, sondern auch Geschmack sein könne. So urteilte die Jury um die deutsch-koreanische Dokumentarfilmerin Sung-Hyung Cho, Hitradio-Antenne-Chefredakteur Georg Poetzsch und Drehbuchautor Martin Wolf.

In dem Osnabrücker Heimatfilm dreht sich alles ums Essen und den Geschmack von Heimat auf der Zunge. Ein junger Mann isst sich durch Osnabrücker Restaurants. Nach japanischen Sushi, mexikanischen Tacos, türkischem Döner und allerlei Verwicklungen landet der Hauptdarsteller bei Mamas Grünkohl mit Pinkel – „ein kurzweiliger Film mit einem Augenzwinkern“, heißt es in der Beurteilung. „Tellerrand“ ist ein Film von und mit Marlon Nieberg, Friederich Rotert, Daniiar Kampert, Alice Chong, Jenny Klöpperpieper, Markus Lubritz aus der Klasse 10a des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums. Ihre Lehrerin ist Maja Bitterer.

Im Siegerfilm „Wo dein Herz wohnt“ geht es um die Geschichte von fünf Schülern aus Fallersleben, die, angespornt von ihrer Lehrerin, verzweifelt nach einer guten Idee für einen Heimatfilm suchen und bei denen alles schiefläuft. Die Sieger dürfen zu den Internationalen Filmfestspielen nach Berlin reisen.

Veranstalter des niedersächsischen Kurzfilmwettbewerbs ist Blickwechsel, ein der Verein für Medien- und Kulturpädagogik, in Zusammenarbeit mit Markus Götte vom Königsworth Medienbüro in Hannover. Gefördert wird das Medienprojekt von der Klosterkammer Hannover, die aus Wirtschaftsüberschüssen kirchliche, soziale und bildungsbezogene Projekte fördert und darüber hinaus über 800 denkmalgeschützte Gebäude und 10000 Kunstobjekte betreut.

Schulklassen, die beim Kurzfilmwettbewerb mitmachten, bekamen technische Unterstützung und Know-how in regionalen Medienzentren wie zum Beispiel dem Medienzentrum der Region Hannover. Schirmherr des Wettbewerbs ist Yared Dibaba, Fernsehmoderator beim Norddeutschen Rundfunk, Autor und Heimatforscher.


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