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Paus investiert sechs Millionen Euro in Emsbüren
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Quelle: Lingener Tagespost 24. Januar 2012 07:30 Uhr

Mittelständisches Unternehmen baut den Standort weiter aus

Paus investiert sechs Millionen Euro in Emsbüren

Emsbüren. Rund sechs Millionen Euro investiert die Maschinenfabrik Hermann Paus in Emsbüren in den Ausbau und die Sicherung des Unternehmensstandortes im südlichen Emsland.

 
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Für 55 Mitarbeiter der Abteilung Auftragsabwicklung werden neue Büros sowie Besprechungs- und Konferenzräume errichtet. Fotos: Heinz Krüssel, privat Die Baupläne werden diskutiert: Marketingleiterin Anke Stevens, die geschäftsführenden Gesellschafter Wolfgang und Franz-Josef Paus sowie Finanzprokurist Heiner Altena (v. l.).

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„Die positive Entwicklung macht erhebliche bauliche Erweiterungen sowie Umstrukturierungsmaßnahmen erforderlich“, erklärten die geschäftsführenden Gesellschafter Franz-Josef und Wolfgang Paus in einem Gespräch mit der Lingener Tagespost. Das Investitionsvolumen gelte für die Jahre 2011 und 2012.

Im vergangenen Jahr wurde bereits das Dach des Betriebsgebäudes saniert und eine Fotovoltaikanlage (600 kW) installiert.

Im Mittelpunkt der Maßnahmen steht der Neubau eines Verwaltungsgebäudes für 55 Mitarbeiter der Auftragsabwicklung. Dort entstehen ferner Besprechungs- und Konferenzräume. Die gesamte Nutzfläche dieses Neubaus wird mit 1200 Quadratmeter beziffert.

Umstrukturiert wird der gesamte Logistikbereich. Dafür wird eine rund 1000 Quadratmeter große Logistikhalle neu errichtet. Zu dieser Maßnahme gehört die Erweiterung des Firmengeländes entlang der Mehringer Straße. Die Baumaßnahmen hinter dem neuen Parkplatz sind bereits angelaufen.

„Es boomt derzeit, wir sind weiterhin auf deutlichem Expansionskurs“, beschrieben Wolfgang und Franz-Josef Paus die aktuelle Situation. Im Vergleich zum Jahr 2005 wurde der Umsatz im Geschäftsjahr 2011 um mehr als 100 Prozent auf insgesamt 52 Millionen Euro gesteigert.

Um die Kundenaufträge zeitnah abwickeln zu können, seien in den vergangenen Jahren zahlreiche neue Mitarbeiter eingestellt worden. Allein im Jahr 2011 wurden über 30 neue Arbeitsplätze geschaffen. Aktuell beschäftigt die Firma Paus 300 Mitarbeiter, davon 26 Auszubildende, die in der Regel übernommen würden, so Franz-Josef Paus.

Ein Grund für die ausgezeichnete Auftragslage – insbesondere im Bereich der Bergbaumaschinen – ist der hohe Bedarf an Rohstoffen. Der Bergbau habe weltweit Hochkonjunktur. „Davon profitieren wir natürlich“, betonte Wolfgang Paus. Für das Jahr 2012 sei das Auftragsbuch der Emsbürener Firma gut gefüllt und im Bereich der Bergbaumaschinen nahezu ausgebucht.

Neben Bergbaumaschinen fertigt Paus Baumaschinen, Lifttechnik, Schrägaufzüge, Anhängerkräne und Hubarbeitsbühnen.

Exportanteil: 75 Prozent

Der Anteil der Bergbaumaschinen macht rund 60 Prozent des Gesamtumsatzes aus, wovon 75 Prozent exportiert werden, unter anderem in die ehemaligen GUS-Staaten, nach Südamerika und Europa sowie nach China. Weitere Absatzmärkte sollen erschlossen werden.

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