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Gemeinde Voltlage will Gewerbegebiet erweitern
Voltlage. Gleich an zwei Stellen schafft die Gemeinde Voltlage Platz für (neue) Gewerbebetriebe: Zum einen will sie das Gewerbegebiet Nord am Mühlenort erweitern. Zum anderen soll im Ortsteil Weese ein Gewerbegebiet ausgewiesen werden. Die dafür erforderlichen Verfahren hat der Rat in seiner Sitzung am Montagnachmittag einstimmig angeschoben.
Wie Bürgermeister Bernhard Egbert (CDU) berichtete, bestehe „Handlungsbedarf“ bei der Schaffung neuer Gewerbeflächen. „Zurzeit stehen keine Flächen zur Verfügung, auf die die Gemeinde kurzfristig Zugriff hat“, erklärte er.
Weil aber zwei Voltlager Betriebe eine Erweiterung planten, „haben wir die Pflicht zu handeln“. Deshalb solle eine etwa drei Hektar große Fläche nördlich der Straße Mühlenort – schräg gegenüber dem Lohnunternehmen Dettmer – als Gewerbefläche ausgewiesen werden. Der Eigentümer hat nach Egberts Worten bereits seine Zustimmung signalisiert.
Während die Gemeinde im Norden neue Bauplätze für Gewerbebetriebe schafft, liegt der Fall in Weese etwas anders: Hier geht es darum, der an diesem Standort gewachsenen Maschinenfabrik bema langfristig eine Perspektive zu geben und einen bisher noch nicht überplanten Bereich formal als Gewerbegebiet auszuweisen.
Wie Reinhold Ricke, Leiter des Bauamtes der Samtgemeinde Neuenkirchen, erläuterte, ist die Gesamtfläche zwischen Recker Straße (Landesstraße 71) und der Straße Am Brink etwa 5,5 Hektar groß, gleich nebenan werde ein Mischgebiet ausgewiesen, das zwei Grundstücke umfasse. Er riet, am Mühlenort auch die Fläche neben dem Lohnunternehmen in den Flächennutzungsplan einzubeziehen.
Einstimmig beschloss der Rat, in beiden Fällen das Planverfahren in Gang zu setzen. Außerdem entschieden die Ratsmitglieder, das Büro Tovar & Partner aus Osnabrück mit dem Planungsverfahren zu beauftragen.
Während die Ausweisung von Gewerbe- und Wohnbaugebieten in die Zuständigkeit der Gemeinde fällt, ist in beiden Fällen auch die Samtgemeinde Neuenkirchen gefragt. Sie ist für die Änderung des Flächennutzungsplanes (FNP) zuständig, die vorgesehenen Gewerbegebiete müssten darin eingearbeitet werden, sagte Ricke. Damit würden sich die Gremien der Samtgemeinde ebenfalls in Kürze beschäftigen.
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