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„Glückwünsche aus dem Vatikan“
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Autor: Norbert Wiegand 23. Januar 2012 17:03 Uhr  Mehr Artikel von diesem Autor

Seniorenkreis feierte 40-jähriges Bestehen

„Glückwünsche aus dem Vatikan“

Wellingholzhausen. Mit einem bunten Programm, einem Vortrag über das Altern, einer Andacht und einer rückblickenden Dia-Show feierte der Wellingholzhausener Seniorenkreis im Canisiusheim sein 40-jähriges Bestehen.

 
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Im Schnitt seit 20 Jahren dabei: das Seniorenkreis-Team mit Irmgard Mestemacher, Doris Haferkamp, Anni Käller, Josefa Kranz, Maria Hölscher, Elsa Quatkemeyer, Maria Stüer und Wolfgang Tietz (von links). Fotos: Norbert Wiegand Engagierte Seniorenarbeit leistet Anneliese Schrage in Wellingholzhausen seit Jahrzehnten.

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Mit den Chancen und Herausforderungen des Alterns befasste sich Günter Oberthür in seinem Festvortrag „Lebet auf, erfreuet euch“. In seinem einstündigen Referat betonte der Diözesanreferent, dass der im Altern zu findende Sinn für jeden unterschiedlich ist. So könne der Glaube tiefer werden, oder das Plus an Erfahrung und Zuversicht könne an Jüngere weitergegeben werden. Vor allem sei es wichtig, in einer auf Jugend getrimmten Gesellschaft das Altern mit all seinen Begleiterscheinungen anzunehmen.

Im lustigen Teil des Fest-Nachmittags bedauerte Anneliese Schrage (scherzhaft) die kurzfristige Absage von Papst Benedikt. Allerdings würden stattdessen zwei päpstliche Gesandte die Grüße des Vatikans überbringen, kündigte sie einen humorigen Sketch an. Das Kauderwelsch-Latein von Anita Brune sorgte dann für ausgesprochene Heiterkeit im Publikum, beispielsweise als die „Gratulatione Ramba-Zamba“ von Maria Hölscher eigenwillig übersetzt wurde: „Auf eurer ausgelassenen Feier sollen auch die Glückwünsche des Vatikans nicht fehlen.“

In ihrer Begrüßungsansprache war Anneliese Schrage auf die Gründungszeit des Seniorenkreises eingegangen: 1971 erhielt die damalige DRK-Ortsvorsitzende Elsbeth Lindhaus die Anregung, einen bunten Nachmittag für die ältere Generation zu veranstalten. Da sie das nicht alleine machen konnte, richtete sie sich an die örtliche katholische Frauengemeinschaft (kfd), und so entstand das erste Mitarbeiterinnen-Team, zu dem Josefa Uhlen, Gerda Prenzel, Änne Hehemann, Hildegard Süwer, Elsbeth Heggemann und Sophie Lüpken gehörten. Diese Gruppe organisierte und gestaltete fortan jeden Monat einen Seniorennachmittag. Nachdem einige Mitarbeiterinnen durch Tod ausgeschieden waren, kamen Agnes Olbrich, Maria Holt und Thea Placke dazu.

Nach den ersten 20 Jahren bildete sich ein neues Team. Anneliese Schrage war die Einzige, die aus dem vorherigen Mitarbeiterkreis übrig geblieben war. Die heutige Vorsitzende und Sprecherin hatte neue Helfer motiviert und so Anfang der Neunzigerjahre für den Erhalt der bunten Nachmittage für die ältere Generation gesorgt. Bis heute sind Irmgard Mestemacher, Doris Haferkamp, Anni Käller, Josefa Kranz, Maria Hölscher, Elsa Quatkemeyer, Maria Stüer und Wolfgang Tietz aktiv dabei.

Diese eingespielte Truppe hatte auch wieder die 40. Geburtstagsfeier organisiert, bei der unter anderem außergewöhnlich leckere, selbst gemachte Kuchen und Torten serviert wurden.

Unter den mehr als 60 Festgästen begrüßte Anneliese Schrage die ehemalige Seniorenkreis-Vorsitzende Gerda Prenzel, Maria Frischen von den „Aktiven Senioren“, Maria Asbrock von der „Plattdeutschen Gruppe“ und den stellvertretenden Ortsbürgermeister Heinrich Niederniehaus. Pastor Jörg Ellinger gestaltete den Wortgottesdienst. Zum Abschluss blickte Wolfgang Tietz mit einem Bildervortrag auf die 40-jährige Geschichte des Seniorenkreises zurück.

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