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Bürger fordern Sanierung der Bushaltestellen
Hilter. Der Bauausschuss hatte sich mit einem Antrag zu beschäftigen, der die Erneuerung der Bushaltestelle in Hankenberge am Düteweg forderte. Eine Entscheidung wurde vertagt, erst soll das Objekt in Augenschein genommen werden. Gleichwohl weist der Haushaltsplan 2012 neben weiteren Vorhaben auch Mittel zur Sanierung von Buswartehäuschen aus.
Schnee und Regen werden hereingeweht, die Beleuchtung reicht nicht aus, und immer wieder sind Schmierereien an den Wänden zu finden – so beschrieb eine Bürgerin aus Hankenberge den Zustand des Wartehäuschens an der Ecke Düteweg und Kloster Oeseder Weg. Der von 26 weiteren Bürgern unterschriebene Aufruf nach Abhilfe fand im Ausschuss jedoch keine Unterstützung. „Erst werden wir uns die Haltestelle einmal bei einer Ortsbesichtigung ansehen und dann eine Entscheidung fällen“, erklärte Bernhard Kleine-Albers, der den Ausschussvorsitz führte.
Bei der anschließenden Haushaltsplanberatung tauchte unter dem Punkt „Öffentliche Einrichtungen“ auch der Posten Wartehallen auf. Von Kämmerer Bastian Sommer sind dort Investitionen in Höhe von 14700 Euro für den Unterstand an der Bielefelder Straße und 9000 Euro für das Häuschen an der Schulstraße eingeplant. Die Haltestellensanierung am Düteweg würde 12700 Euro kosten.
Weitere Kosten im Bereich Bauen und Planen sind 251000 Euro für das Personalwesen sowie 203000 Euro für die Mitarbeiter des Bauhofes.
Erwähnenswert sind auch Kosten der mittelfristigen Finanzplanung für den Ausbau von Straßen. So soll der Endausbau der Deldener Straße bis 2015 fertig sein, Kostenpunkt 455000 Euro. Einnahmen für dieses Vorhaben werden auf 415000 Euro beziffert, wovon 275000 aus Eigenmitteln stammen.
Dagegen sollen die Blumenstraße und der Amtsweg zwischen Blumenstraße und Südbergstraße bereits 2013 ausgebaut sein. Investitionen werden 2013 auch für die Bautätigkeiten an der Königsberger Straße, der Bielefelder Straße und der Süderbergstraße fällig. Der Endausbau des Bereichs Dyckerhoffstraße/Eisenbahnstraße wird dieses Jahr erfolgen und Ausgaben in Höhe von 210000 erforderlich machen.
Die Aufwendungen für die Flurerneuerung in Borgloh-Ost werden 2014 beginnen und drei Jahre später enden. Bisher werden für 2014 und 2015 jeweils 182000 Euro für diesen Zweck eingeplant.
Alle Ausgaben werden noch einmal ausführlich im Finanzausschuss beraten, bevor der Rat eine endgültige Entscheidung fällen wird.
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18.05.2012
