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Neugestaltung der Ortsdurchfahrt Hunteburg
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Quelle: Wittlager Kreisblatt 23. Januar 2012 12:39 Uhr

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Michael E. Dienstag, 24. Januar 2012 08:25 Uhr

840 000 Euro vom Land

Neugestaltung der Ortsdurchfahrt Hunteburg

pm /as Hunteburg. Das Land Niedersachsen hat zugesagt, die Neugestaltung der Ortsdurchfahrten im Zuge der Landesstraßen 79 und 80 in Hunteburg mit einem Betrag in Höhe von 840 000 Euro zu unterstützen. Diese gute Nachricht überbrachte Landtagsabgeordneter Clemens Lammerskitten am Montag Bürgermeister Klaus Goedejohann und Ortsbürgermeister Norbert Kroboth.

 
Freuen sich über die Finanzierungszusage des Landes für die Ortsdurchfahrt Hunteburg: MdL Clemens Lammerskitten, Bürgermeister Klaus Goedejohann und Ortsbürgermeister Norbert Kroboth. Foto: privat  Vergrößern

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Lammerskitten betonte, dass der zuständige Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr ihm die Finanzierungszusage nach intensiven Gesprächen, die er in dieser Angelegenheit mit dem Minister geführt habe, übergeben habe. 800 000 Euro sollen im Jahr 2013 und weitere 40 000 Euro in 2014 bereitgestellt werden. Nach den Worten von Clemens Lammerskitten sind die transparente Art und Weise der Planung in Form der Ortsteilwerkstätten als auch die Qualität der Planungsergebnisse auf ein positives Echo bei den Fachleuten in der Landesstraßenbauverwaltung gestoßen.

Bohmtes Bürgermeister Klaus Goedejohann und Ortsbürgermeister Norbert Kroboth zeigten sich hoch zufrieden mit dieser Nachricht und dankten Clemens Lammerskitten für seine Unterstützung. Gleichzeitig dankten beide der Niedersächsischen Landesregierung und im Besonderen dem zuständigen Minister Bode, der bei einem Besuch im Sommer letzten Jahres in Hunteburg zugesagt hatte, sich für die Verbesserung der Verkehrssituation in Hunteburg einzusetzen. „Er hat Wort gehalten“, so Goedejohann und Kroboth.

2004 war die Gemeinde Bohmte durch die damalige Bezirksregierung Weser-Ems ins Förderprogramm Dorferneuerung aufgenommen worden. Die Dorferneuerungsplanung sieht dabei die Neugestaltung der Ortsdurchfahrten der Landesstraßen als das zentrale Projekt zur Steigerung der Attraktivität und zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur in Hunteburg vor. Seitdem, so Goedejohann und Kroboth, versuche man, das Land Niedersachsen als Straßenbaulastträger in eine gemeinsame Umsetzung einzubeziehen, um eine Gesamtfinanzierung der Maßnahme sicherzustellen. Angesichts der schwierigen Finanzsituation des Landes war dieses bisher gescheitert.

Im vergangenen Jahr konnte in Hunteburg der moderierte Verkehrsplanungsprozess abgeschlossen werden, der in Ortsteilwerkstätten auch interessierten Einwohnerinnen und Einwohnern die Möglichkeit gegeben hat, sich bei der Erstellung eines abschließenden Konzepts zur Neugestaltung der Ortsdurchfahrten einzubringen. Die Ergebnisse wurden im Ortsrat Hunteburg und im Wege- und Verkehrsausschuss der Gemeinde Bohmte im November letzten Jahres unisono unterstützt und der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Osnabrück sowie dem Ministerium vorgelegt.

„Dass so zeitnah eine Finanzierungszusage des Landes vorgelegt wird, haben wir nicht zu hoffen gewagt. Mit dem Anteil des Landes Niedersachsen in Höhe von 840 000 Euro, den noch zur Verfügung stehenden Dorferneuerungsmitteln von rund 400 000 Euro und dem gemeindlichen Eigenanteil können die Vorschläge aus dem moderierten Verkehrsplanungsprozess 1:1 umgesetzt werden“, freuten sich Goedejohann und Kroboth.

In Gesprächen mit der Straßenbauverwaltung und dem Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung (LGLN) als Bewilligungsbehörde für die Dorferneuerungsmittel soll 2012 die Planung ausführungsreif verfeinert werden und die planungsrechtlichen Grundlagen geschaffen werden. 2013 sollen die Ausbaumaßnahmen dann erfolgen.

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  Leserkommentare

 
Michael E., Dienstag, Januar 24 um 08:25 Uhr Danke! Bürgerinitiative "www. erhaltet Hunteburg.de Bei dem Bericht wird von der Politik wieder mal "vergessen" wer sich die Verbesserung des Verkehrs durch die Ort Hunteburg eingesetzt und eingeleitet hat. Die BI "erhaltet hunteburg" hat schon vor Jahren angefangen mit Demos, Abendveranstaltungen mit verschiedenen Parteien, Landes- , Kreis- und lokalen Politikern und Bürgern das Thema Ortsdurchfahrt zu diskutieren und verschiedene Lösungen zu erarbeiten. Auch die moderierte Verkehrsplanung mit den Ortsteilwerkstätten wurde von der BI begleitet.In dem Bericht kein Wort, geschweige denn mit Bild wird die BI von den Politikern erwähnt.So ist die Politik. Man muß sich nur richtik in Szene setzen.
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