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Stadt steckt 480000 Euro ins Aschendorfer Otto-Dölle-Stadion
Aschendorf. Rund 480000 Euro sind in den vergangenen fünf Monaten in die Sanierung des Otto-Dölle-Stadions in Aschendorf geflossen. Damit sind die Instandsetzungsarbeiten auf der Sportanlage an der Emdener Straße weitgehend abgeschlossen.
Wie die Stadt Papenburg in einer Pressemitteilung weiter schreibt, wurden unter anderem im Vereinsheim des TuS Aschendorf zusätzliche Umkleideräume eingerichtet, sanitäre Anlagen erneuert und das Dachgeschoss für die Vereinsarbeit ausgebaut. Für die Schiedsrichter wurden eigene Kabinen mit separaten Sanitäranlagen eingerichtet. TuS-Vorsitzender Karl-Heinz Assmann sowie die Verwaltungsfachleute Heiner Hanneken (Fachbereich Sport) und Jürgen Brelage (Zentrale Gebäudeverwaltung) stimmen laut Stadt überein, dass diese die Sammelumkleiden sinnvoll ergänzen.
Ein weiterer Schwerpunkt war nach Angaben der Stadtverwaltung die energetische Verbesserung der Gebäudesubstanz. Demnach wurden die Wände gedämmt, die Heizungsanlage erneuert und durch eine Warmwassersolaranlage und energieeffiziente Umwälzpumpen ergänzt. Außerdem wurden alle Fenster ausgetauscht, „was sich künftig auf die Unterhaltungskosten sehr positiv auswirken wird“, wie es in der Mitteilung wörtlich heißt. Darüber hinaus sei im Außenbereich der Sportanlage eine neue Beregnungsanlage eingebaut und die 400-Meter-Laufbahn saniert worden.
Das grundsanierte Gebäude solle in Kürze offiziell von der Stadt an den Verein übergeben werden. Vorher seien noch abschließende Arbeiten zu erledigen. Wie die Stadtverwaltung weiter schreibt, hatten sich Vereinsmitglieder bereits bei der Entkernung des zum Teil abgängigen Gebäudes mit Eigenleistungen eingebracht und wollen auch bei noch anstehenden Arbeiten ihren Beitrag leisten.
TuS-Vorsitzender Assmann freue sich, dass die Arbeiten weitestgehend abgeschlossen seien. „Voraussichtlich im Frühsommer wird es einen Tag der offenen Tür geben, an dem wir die Anlage der Öffentlichkeit vorstellen“, wird der Vereinschef in der Pressemitteilung zitiert. Denkbar sei, dies im Rahmen einer Sportwoche zu machen. Das werde aber noch im Vorstand abschließend beraten.
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18.05.2012
