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Zweite Kiesabbaufläche: In Herringhausen tut sich etwas
Hunteburg. „Was kurzfristig heißt, das konnten wir heute erleben“, nahm Bürgermeister Klaus Goedejohann zu Beginn der außerordentlichen Sitzung des Gemeinderates Bohmte in der Wilhelm-Busch-Schule Hunteburg am Donnerstag Bezug auf die zweite Kiesabbaufläche in der Gemeinde Bohmte.
Kurz vor Ablauf der fünfjährigen Frist, in der die Genehmigung Bestand hat, war eine neue Firma (wir berichteten) in den bestehenden Vertrag eingestiegen. Am Donnerstag wurde auf dem Gelände in Herringhausen auf einer kleinen Fläche bereits Material geschoben. „Schilder stehen ebenfalls schon“, fügte der Bürgermeister hinzu. Nun geht es für die Gemeinde Bohmte darum, zu prüfen, ob eine solche Vertragsübernahme rechtens ist. Ist das geklärt, folgt die spannende Frage, ob die neue Firma auch die geschlossenen städtebaulichen Verträge übernehmen muss, die mit der Erschließung und der Kiesabfuhr einhergehen. Sollte das nicht der Fall sein, müssten neue Verhandlungen erfolgen. Denn anders als in Hunteburg befindet sich das Kiesabbaugebiet in Herringhausen nicht in unmittelbarer Nähe einer übergeordneten Straße (Landes- oder Bundesstraße). Vorhandene Zuwegungen müssten ausgebaut werden – auf Kosten des Betreibers (wie die städtebaulichen Verträge vorsehen).
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