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Giftige Gase aus dem Schrotthaufen
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Feuerwehr bis in die Nacht am Hafen im Einsatz – Fünf Verletzte

Giftige Gase aus dem Schrotthaufen

Osnabrück. Höchstwahrscheinlich war es eine chemische Reaktion, durch die die beißenden Dämpfe auf dem Firmengelände an der Rheinstraße entstanden waren. Fünf Mitarbeiter der Rohstoff Recycling Osnabrück GmbH (RRO) atmeten die Gase ein und erlitten dadurch Rauchvergiftungen. Rettungswagen brachten sie in verschiedene Krankenhäuser.

 
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Mit Atemschutzgeräten und Löschwasser näherte sich die Feuerwehr dem brennenden Schrotthaufen. Fotos: Jörn Martens Ein Bagger zog den Schrott auseinander, um den Schmorbrand zu stoppen. Zahlreiche Rettungswagen und Notärzte waren zur Stelle, um sich um die Verletzten zu kümmern. Gegen 18.30 Uhr wurde der Brand gemeldet. Mit Atemschutzgeräten näherten sich die Feuerwehrleuten dem Schrotthaufen. Insgesamt 34 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Die Aluminiumkrätze wurde auseinandergezogen, um die chemische Reaktion zu stoppen. Es entstanden giftige Ammoniakdämpfe. Fünf Mitarbeiter wurden verletzt. Die Einsatzleitung der Osnabrücker Berufsfeuerwehr hatte die Lage gegen 22 Uhr unter Kontrolle. Vorsorglich war die Bevölkerung vor den giftigen Gasen gewarnt worden. Großeinsatz auch für Notärzte und den Rettungsdienst. Betroffen war das Gelände der Rohstoff Recycling Osnabrück GmbH an der Rheinstraße.

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Als die Feuerwehr gegen 18.45 Uhr an Ort und Stelle war, schalteten die Einsatzkräfte sofort. Sie veranlassten, dass die Anwohner in den Stadtteilen Hafen, Eversburg und Haste aufgefordert wurden, Fenster und Türen geschlossen zu halten und nicht nach draußen zu gehen. Die Warnung wurde gegen 22 Uhr wieder aufgehoben. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Feuerwehr die Lage unter Kontrolle. Der Einsatz dauerte aber noch bis in die Nacht.

Die Situation sei zwar gefährlich gewesen, aber zum Glück sei alles glimpflich verlaufen, sagte Jan Südmersen von der Berufsfeuerwehr am späten Abend. Dass die Bevölkerung im Radio gewarnt werde, komme nur selten vor. Das mache die Dimension des Einsatzes deutlich.

Auf dem Gelände der RRO am Hafen lagert unter anderem Aluminiumkrätze, die in Hüttenwerken beim Schmelzen des Metalls entsteht. Durch Feuchtigkeit kann es zu einer chemischen Reaktion kommen, durch die dann stechende Ammoniakdämpfe entstehen. Das giftige Gas reizt zu Tränen und wirkt erstickend.

Gestern Abend hatte das Ganze zunächst den Anschein eines Schmor- oder Schwelbrandes. Dieser war gegen 18.30 Uhr aufgefallen und gemeldet worden. Die Polizei sperrte daraufhin das Gebiet großräumig ab. Messgeräte wurden aufgestellt, um die Gase zu analysieren. Ein Bagger rückte schließlich an, um den Schrotthaufen auseinanderzuziehen, die chemische Reaktion und damit die Dampfentwicklung zu stoppen.


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  Leserkommentare

 
Michael K., Freitag, Januar 20 um 02:51 Uhr @ Andreas O. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen das es bei Herhoff ebend nicht alle Nasen lang im Müllbunker brennt und dort auch keine giftigen Stoffe gelagert werden.Die Alt-Batterien die zu sehen sind,kommen aus dem Restmüll der Haushalte aus OS und Umgebung,da muss sich jeder an die eigene Nase fassen,aber dies wird dort aussortiert und der entsprechenden Entsorgung zugeführt,genauso wie Elektrogeräte die nichts im Hausmüll zu suchen haben und dort die Anlagen beschädigen wärend des automatisierten Sortier-und Zerkleinerungs-Vorganges.Ausserdem wird dort KEIN Müll verbrannt sondern durch Wärme zufuhr getrocknet um den besser bearbeiten zu können,welcher dann zu Pellets gepresst wird um in Heizkraftwerken,Zementwerken oder ähnlichem verheizt zu werden.
Und um es klar zu betonen,ich bin dort KEIN Mitarbeiter oder Angestellter.Ich arbeite für einen Sicherheitsdienst der dort tätig ist in der Zeit wo die Brandmelde-Anlage gewartet wird und habe daher mein Wissen,wenn dort Giftmüll oder ähnliches Lagern würde,oder verarbeitet würde,wäre keiner meiner Kollegen und auch ich nicht dazu bereit dort zu sein.

 
Andreas O., Freitag, Januar 20 um 00:48 Uhr nana ???? Man kann glücklich sein das bis dato im Hafenviertel noch nicht schlimmers passiert ist. Kennen sie die Müllverbrennungsanlage am Fürstenauer Weg, dor brennt es ständig mal im Müllbunker oder irgendwo auf dem Gelände. Fahren sie doch dort mal vorbei und schauen sich das hochgelobte grieche Vorzeugeunternehmen an, überquillende Müllcontainer , verbrauchte Ersatzteile sowie jegiche Art von giftigen Müll finden sie hier auf dem Gelände, Es ist nur noch eine Frage der Zeit wann dort mal ein Unglück geschehen wird und was dann dort für Gifte auftauchen oder verbrennen. Warum war dort noch nie das Gewerbeaussichtsamt Drücken wir alle Daumen !

 
Manuela Kanies, Donnerstag, Januar 19 um 23:20 Uhr Nanu... Datum geändert Danke, Thorsten S., für den Hinweis. Der Fehler wurde korrigiert.
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