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Giftige Gase aus dem Schrotthaufen
Osnabrück. Höchstwahrscheinlich war es eine chemische Reaktion, durch die die beißenden Dämpfe auf dem Firmengelände an der Rheinstraße entstanden waren. Fünf Mitarbeiter der Rohstoff Recycling Osnabrück GmbH (RRO) atmeten die Gase ein und erlitten dadurch Rauchvergiftungen. Rettungswagen brachten sie in verschiedene Krankenhäuser.
Als die Feuerwehr gegen 18.45 Uhr an Ort und Stelle war, schalteten die Einsatzkräfte sofort. Sie veranlassten, dass die Anwohner in den Stadtteilen Hafen, Eversburg und Haste aufgefordert wurden, Fenster und Türen geschlossen zu halten und nicht nach draußen zu gehen. Die Warnung wurde gegen 22 Uhr wieder aufgehoben. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Feuerwehr die Lage unter Kontrolle. Der Einsatz dauerte aber noch bis in die Nacht.
Die Situation sei zwar gefährlich gewesen, aber zum Glück sei alles glimpflich verlaufen, sagte Jan Südmersen von der Berufsfeuerwehr am späten Abend. Dass die Bevölkerung im Radio gewarnt werde, komme nur selten vor. Das mache die Dimension des Einsatzes deutlich.
Auf dem Gelände der RRO am Hafen lagert unter anderem Aluminiumkrätze, die in Hüttenwerken beim Schmelzen des Metalls entsteht. Durch Feuchtigkeit kann es zu einer chemischen Reaktion kommen, durch die dann stechende Ammoniakdämpfe entstehen. Das giftige Gas reizt zu Tränen und wirkt erstickend.
Gestern Abend hatte das Ganze zunächst den Anschein eines Schmor- oder Schwelbrandes. Dieser war gegen 18.30 Uhr aufgefallen und gemeldet worden. Die Polizei sperrte daraufhin das Gebiet großräumig ab. Messgeräte wurden aufgestellt, um die Gase zu analysieren. Ein Bagger rückte schließlich an, um den Schrotthaufen auseinanderzuziehen, die chemische Reaktion und damit die Dampfentwicklung zu stoppen.
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Und um es klar zu betonen,ich bin dort KEIN Mitarbeiter oder Angestellter.Ich arbeite für einen Sicherheitsdienst der dort tätig ist in der Zeit wo die Brandmelde-Anlage gewartet wird und habe daher mein Wissen,wenn dort Giftmüll oder ähnliches Lagern würde,oder verarbeitet würde,wäre keiner meiner Kollegen und auch ich nicht dazu bereit dort zu sein.