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Landtagsabgeordneter ist für MEL-Kennzeichen - "Wir-Gefühl vor Ort stärken"
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Landtagsabgeordneter ist für MEL-Kennzeichen - "Wir-Gefühl vor Ort stärken"
Landtagsabgeordneter ist für MEL-Kennzeichen - "Wir-Gefühl vor Ort stärken"
Melle. Mit dem CDU-Abgeordneten Ernst-August Hoppenbrock hat der Vorstoß des Bundesrates, die „alten“ Kfz-Kennzeichen wieder zuzulassen, einen glühenden Befürworter.
„Wenn man mich fragt, dann ist meine Heimat zunächst einmal Melle, trotzdem bin ich gerne Bürger des Landkreises Osnabrück in Niedersachsen, in Deutschland und in Europa“, erklärte der Abgeordnete am Sonntag. Insofern schließe die Einführung der heimatverbundenen Kennzeichen das Zugehörigkeitsgefühl zum Landkreis nicht aus. „Die MEL-Kennzeichen unterstützen das Wir-Gefühl vor Ort. Mit dem Kennzeichen zeigt man auch überall, wo man herkommt, zeigt damit seine Identität und macht ganz nebenbei auch noch hervorragende Werbung für Melle. Das ist besser und wirksamer als jede Image-Kampagne und dazu auch noch kostenlos“, betonte Hoppenbrock.
Die Verkehrsministerkonferenz hat mit Zustimmung Niedersachsens beschlossen, dass die ehemaligen Autokennzeichen, zu denen auch das MEL-Kennzeichen gehört, auf Wunsch wieder vergeben werden können. In einem Erlass hat nun das niedersächsische Verkehrsministerium auch den Landkreis Osnabrück aufgefordert, bis zum 1. März 2012 zu melden, welche Nummernschilder wieder eingeführt werden sollen. Im Landkreis Osnabrück betrifft dies Melle (MEL), den Altkreis Bersenbrück (BSB) und den Altkreis Wittlage (WTL).
Hoppenbrock ist als Vorsitzender des Arbeitskreises für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr der CDU- und FDP-Landtagsfraktionen im Parlament für das Thema zuständig. Auf Landesebene hat er sich bereits für eine Wiedereinführung der ausgelaufenen Kennzeichen eingesetzt. Das heißt konkret: Wer will, soll für sein Kraftfahrzeug zukünftig zwischen dem OS- oder dem MEL-Kennzeichen wählen können. „Das bringt für die Zulassungsstelle keinen Mehraufwand und kostet damit auch nicht mehr Geld“, sagte Hoppenbrock in Richtung der offenbar zögernden Bürgermeister.
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und wer das bezahlen soll? kann doch jeder selbst entscheiden wenn er beim SVA sitzt, ob er ein OS oder MEL KZ haben möchte... kostet ja nix mehr als die eigentlichen Gebühren auch.