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n Schapen zeigen viele Bürger täglich soziales Engagement
Schapen. „Damit Gemeinschaften bestehen können, bedarf es Menschen, die sich dafür einsetzen und Verantwortung übernehmen“, betonte Schapens Bürgermeister Karl-Heinz Schöttmer im Rahmen des Neujahrsempfangs der Gemeinde die Bedeutung des Bürgerengagements.
In Schapen gebe es glücklicherweise viele Menschen, die sich ehrenamtlich einsetzten, Verantwortung übernehmen und täglich soziales Engagement zeigten. All diesen Mitbürgern, die zum Wohlergehen der Gemeinde und ihrer Mitbürger beitrügen, solle Dank gesagt werden. „Tatkraft, Engagement, Teamgeist und Ideenreichtum sind das Rückgrat und Herzstück des Gemeindelebens“, so Schöttmer.
Auch vor diesem Hintergrund werden jedes Jahr Bürger ausgezeichnet, die sich beispielhaft für das Gemeinwohl engagieren. In diesem Jahr war es Ewald Spinneker, der fast seine komplette Freizeit für den Wiederaufbau der „Alten Schmiede Lögers“ investiert habe.
Stellvertretend für die „Anliegergemeinschaft Bramhof“ nahm Reinhard Hofhues die Auszeichnung für Bürgerengagement entgegen. 35 Familien hätten sich als Anlieger an dem Bau einer Wander- und Schutzhütte beteiligt, erläuterte Bürgermeister Schöttmer. Dabei seien über 600 Stunden Eigenleistung und erhebliche finanzielle Mittel eingebracht worden.
In seinem Rückblick auf das Jahr 2011 erinnerte Karl-Heinz Schöttmer an wichtige Ereignisse. Das Jahr 2011 sei traurig gestartet, denn am 2. Februar sei Bürgermeister Franz Austermann plötzlich verstorben.
In der Bilanz gab es zahlreiche Ereignisse, die der Bürgermeister im Detail vorstellte. Auf vereinzelt vorgebrachte Kritik, man werde nicht ausreichend über Entscheidungen informiert, wies Schöttmer auf die vielfältigen Möglichkeiten der Information hin und meinte: „Man muss sie nur nutzen.“
Den Rückblick rundete Samtgemeindebürgermeister Bernd Hummeldorf mit einer „Reise durch die Samtgemeinde Spelle“ ab.
Der Klingelbeutel kreiste
Der parlamentarische Staatssekretär Dr. Hermann Kues bedauerte, dass in einer schwierigen Zeit die Pessimisten Hochkonjunktur hätten. Mit einer solchen Stimmung könne man nichts erreichen. In der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise seien mehrere Regierungen ins Wanken geraten. In Deutschland habe man relativ wenig gemerkt.
In einer Pause warb Pastor Joachim Kern für den Förderverein Elisabethhaus, der den Um- und Erweiterungsbau der Pflegeeinrichtung finanziell unterstützen will. „Wir haben uns als Ziel 100000 Euro gesetzt“, so der Geistliche. Man sei auf einem guten Weg, wenn auch noch 37000 Euro fehlen. In diesem Sinne ließ Pastor Kern den Klingelbeutel kreisen; es wurden 428 Euro gesammelt.
Am Ende der Veranstaltung, zu der etwa 300 Bürger in den Landgasthof Rosken gekommen waren, dankte Bürgermeister Karl-Heinz Schöttmer für die tolle Resonanz. Es seien erstmals alle interessierten Bürger eingeladen worden.
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