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Erstmals über 10000 Übernachtungen im Kolping-Bildungshaus in Salzbergen
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Erstmals über 10000 Übernachtungen im Kolping-Bildungshaus in Salzbergen
Erstmals über 10000 Übernachtungen im Kolping-Bildungshaus in Salzbergen
Salzbergen. Das Kolping-Bildungshaus in Salzbergen (KBS) hat das erfolgreichste Jahr in der knapp 30-jährigen Geschichte der Einrichtung hinter sich. 2011 wurde erstmals die Marke von 10000 bei den Übernachtungszahlen geknackt.
„Exakt waren es 10226“, freute sich Markus Silies, Kolping-Diözesansekretär und Leiter des Bildungshauses, bei einem Pressegespräch. Weitere Teilnehmer waren der Vorsitzende des KBS, Willi Hune, und Geschäftsführer Dieter Bünker.
Impulse, Anregungen und Lebenshilfen in einer Atmosphäre, die den Alltag für eine gewisse Zeitspanne hinter sich lässt: Dafür steht das Kolping-Bildungshaus seit 1983. Es steht aber seit dieser Zeit auch im Wettbewerb mit anderen Bildungshäusern dieser Art. Das Haus muss sich finanziell selbst tragen, laufende Zuschüsse zu den Betriebskosten gibt es nicht.
Da der Charme alleine noch keine Wettbewerbsfähigkeit garantiert, sind das Haupt- und das Gästehaus mit seinen insgesamt30 Doppelzimmern 2009 für über 400000 Euro saniert worden. Finanzielle Unterstützung kam vom Bistum, dem Landkreis und der Gemeinde Salzbergen. Enorme Eigenleistungen der Kolpinger fehlten ebenfalls nicht. KBS-Vorsitzender Hune sprach in diesem Zusammenhang von einer „Muskelhypothek“ und drückte damit seinen Dank an die vielen ehrenamtlichen Helfer rund um das Bildungshaus aus.
Wie Silies weiter ausführte, haben sich die durchschnittlichen Übernachtungszahlen in der Vergangenheit auf jährlich zwischen 8500 und 9000 belaufen. Umso erfreulicher sei es nun, dass erstmals der Sprung über die 10000 gelungen sei. An Besuchern registrierte das KBS 2011 rund 5600, darunter fast 4500, die mehrere Tage im Bildungshaus blieben. Die durchschnittliche Zahl an Übernachtungen lag bei 2,35 Tage.
Auch aus dem Ruhrgebiet
Wer besucht das Kolping-Bildungshaus in Salzbergen? „226 Gruppen waren es 2011“, erläuterte Silies. 75 kamen aus dem Kolpingbereich,66 aus dem kirchlichen Umfeld (Pfarrgemeinderäte, Firmvorbereitung etc.),40 aus den Schulen (Kennenlerntage etc.) und 46 Gruppen aus anderen Organisationen wie Betriebe und Unternehmen. Die meisten Gruppen sind im Raum Osnabrück und dem Münsterland zu Hause. „Auch aus dem Ruhrgebiet kommen viele Gäste“, berichtete Silies. Hier habe der Lückenschluss der A31 für einen zusätzlichen positiven Effekt gesorgt.
Alle Gruppen werden nicht nur gut untergebracht und verpflegt. Das KBS „strickt“ auch ein individuelles Rahmenprogramm unter Einbeziehung zum Beispiel der Gemeinden Salzbergen und Emsbüren sowie der Touristikvereine.
Geschäftsführer Dieter Bünker sprach Markus Silies und dem gesamten Team des Hauses (insgesamt 23 Voll- und Teilzeitkräfte) in diesem Zusammenhang seinen Dank für ihre Arbeit aus. Bünker hob das gute menschliche Miteinander hervor, die enge Kooperation von Vorstand und Hausleitung und die Verzahnung mit der örtlichen Kolpingsfamilie, die immer wieder mit anpacke.
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