·
Digitalabo·
Shop·
Tippspiel
Ausstellung „Mathematik (be)greifen“ wird an Schulen in der Region verliehen
Osnabrück/Hasbergen. Jeder kennt das „Haus vom Nikolaus“. Doch an welchen Ecken muss man anfangen, damit man es, ohne den Stift abzusetzen, zu Ende zeichnen kann? Das ist eine der Fragen, die die Ausstellung „Mathematik (be)greifen“ enthält, die Schüler des Gymnasiums „In der Wüste“ entwickelt haben. Nun können Grundschulen aus Stadt und Landkreis Osnabrück die verschiedenen Stationen ausleihen.
Das Projekt der gleichnamigen AG gibt es schon länger: Stefan Schlie und seine Schüler hatten bereits vor zwei Jahren die ersten Stationen entwickelt und ihren Partnern im Kooperationsverbund zur Verfügung gestellt: Wochenweise konnten Viertklässler von Rückertschule, Grundschule „In der Wüste“, Grundschule Hellern sowie der Hasberger Hüggelschule die Aufgaben lösen. Die reichen von klassischen Knobeleien über Primzahlen bis hin zum Brückenschlag zu anderen Fächern. So lernen die Grundschüler etwa, wie die Zahlen eins bis zehn auf Englisch, französisch, Spanisch und Niederländisch heißen.
Mit dem neuen Durchgang geht die AG einen Schritt weiter. Die Ausstellung steht jetzt nicht mehr allein dem Kooperationsverbund zur Verfügung, auch andere Grundschulen aus Stadt und Landkreis Osnabrück können sich für die Ausleihe an das Gymnasium „In der Wüste“ wenden (Telefon: 0541/ 3234386).
Um das Projekt bekannt zu machen, hat die Schule Flyer aufgelegt. Finanzielle Unterstützung erhielt sie dabei von der Deutschen Bank: „Wir fühlen uns dem Thema Bildung verpflichtet. Als Bänker ist uns das Thema Mathematik nicht fern“, sagt Ralf Blom, Mitglied der Geschäftsleitung.
Die Vorteile der „Wüsten-Kreation“ hat Felicitas Dölling, Schulleiterin der Hüggelschule, in der Vergangenheit bereits festgestellt: „Die Ausstellung spricht nicht nur die leistungsstarken Schüler an“, sagt sie. Mädchen und Jungen würden dabei „auf motivierende Weise“ Inhalte kennenlernen. „Wir wollen auf spielerische Art und Weise Lust auf das Fach machen“, erläutert Schlie den Ansatz. Wie das funktioniert, zeigten die „Wüsten“-Schüler Susanne Koch (16), Lukas Backhaus (16) und Simon Crumbach (18) in der Hüggelschule. Beispiel: das Königsberger Brückenproblem. Der Spieler muss zwei Flussarme mit sieben oder acht Brücken überqueren, ohne dass eine Brücke zweimal genutzt wird. Ob das Problem zu lösen ist, zeigt sich durch Ausprobieren. Schlie hat mit seinen Schülern aber schon das nächste Ziel im Blick: Sie wollen eine Ausstellung für Gymnasiasten entwickeln.
Windthorst-Gymnasium ist MINT-Schule
Meppen. Zehn MINT-Schulen gibt es in Niedersachsen – das Windthorst-Gymnasium gehört jetzt zu dieser Gruppe. mehr
Die Hürden mit Bravour gemeistert
Osnabrück. Auf der kleinen Bühne in der Aula der Grundschule in Hellern standen ein Pult und ein Stuhl. Davor waren mehrere Stuhlreihen für das Publikum... mehr
Mehr Lokales











