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Lingener JU kritisiert Höhe der Studiengebühren
Wildeshausen. Das Thema Studiengebühren hat beim Jahresauftakt der JU Niedersachsen in Wildeshausen, darunter eine Delegation des Kreisverbandes Lingen, für Diskussionen gesorgt. Mit rund 140 Teilnehmern war der Jahresauftakt „Happy nJU Year“ auf Gut Altona der Jungen Union einer Mitteilung zufolge sehr gut besucht. Rede und Antwort bei den Studiengebühren stand die Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Prof. Dr. Johanna Wanka.
Während Wanka die Studiengebühren als notwendig ansieht, um an den niedersächsischen Hochschulen bessere Studienbedingungen zu schaffen, ist die JU für eine differenzierte Betrachtung. Die Ministerin begründete ihre Ansicht auch mit der Studie zu Studiengebühren vom September 2011 des Wissenschaftszentrums Berlin (WZB) für Sozialforschung, die zu dem Ergebnis gekommen sei, dass Studiengebühren keine abschreckende Wirkung auf mögliche angehende Studenten hätten.
„Ich bin grundsätzlich für Studiengebühren. Wer eine hohe Qualität am Hochschulstandort will, muss auch bereit sein, einen gewissen Eigenbeitrag zu erfüllen“, sagte der Lingener JU-Kreisvorsitzende, Christian Fühner, der selbst Student ist. Allerdings sieht er die derzeitige Höhe der Studiengebühren für viele Studenten als eine starke Belastung. „Nur wenn die Gelder mit Sorgfalt und Vernunft verwendet werden, dienen sie ihrem Zweck – der Qualitätssicherung und -verbesserung. Die Hochschulbildung in Niedersachsen mit aktuell nachweisbar guten Standards muss erhalten bleiben. Das Land darf sich hier nicht aus seiner finanziellen Verantwortung ziehen“, erklärte Fühner weiter.
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