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Tippspiel
Anton Jacobs nach 15 Bürgermeisterjahren in Langen verabschiedet
Langen. 35 Jahre ist er Ratsherr und 15 Jahre davon Bürgermeister seiner Heimatgemeinde Langen gewesen: Über 120 Rats- und Vereinsvertreter, Freunde und Familienangehörige sind am Sonntag in das Gemeindezentrum gekommen, um Anton Jacobs für sein Engagement zu danken. Jacobs hatte 2011 nicht wieder für den Rat kandidiert.
„Die politische Arbeit hat mir große Freude bereitet. Damit habe ich nun als Ratsmitglied und Bürgermeister Schluss gemacht – nicht aber als Bürger.“ Mit diesen Worten bedankte sich Jacobs, der sich weiterhin unter anderem im Kolpingverband engagiert, insbesondere bei seiner Familie, bei den Rats- und Bürgermeisterkollegen, beim Niedersächsischen Städte- und Gemeindebund und bei den Verwaltungen für ihre Mithilfe in der politischen Arbeit sowie bei „vielen Ungenannten, die mich unterstützten.“
„Viel Neues entstanden“
Franz Uhlenberg, Nachfolger als Langener Bürgermeister, hatte im Namen seiner Stellvertreter Gisela Roelfes und Hubert Surmann sowie weiterer Ratsmitglieder Anton Jacobs zuvor „eine lobenswerte kollegiale Zusammenarbeit“ bescheinigt. An einigen Beispielen führte Uhlenberg auf, in welcher Art sein Vorgänger zum Wohle der Gemeinde Langen gearbeitet hatte: „Unter deiner Führung ist viel Schönes, Neues oder auch Praktisches entstanden.“ Dieses bestätigte der langjährige Gerstener Bürgermeister Aloys Bregen-Meiners in seiner Festansprache: „Was die Gemeinde Langen und unsere Samtgemeindegemeinschaft heute darstellen, ist auch deiner tatkräftigen und erfolgreichen Mitwirkung zu verdanken. In dieser Stunde des Dankes wollen wir auch die vielen Arbeitsstunden würdigen, die du für das Gemeinwohl gearbeitet hast.“ Auch komplizierte Problemsituationen habe er zum Wohle der Gemeinde mit kühlem Kopf gemeistert. Dafür gebühre ihm, der neben seiner politischen Tätigkeit auch als Lehrer an der gewerblichen Berufsschule in Lingen „seinen Mann gestanden habe“, Dank und Anerkennung.
In ähnlicher Weise sprachen auch Samtgemeindebürgermeister Matthias Lühn, Kreistagsmitglied Bernd-Carsten Hiebing, der ihm eine Ehrenurkunde des niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes überreichte, Karl-Heinz Vehring vom Wasserverband Lingener Land sowie Pastor Mühlhäuser und Vertreter vieler Langener Vereine ihren Dank für die gute Zusammenarbeit aus.
Die musikalische Gestaltung der Feier hatte dabei die Erzieherin und Organistin Elke Kock-Uphaus übernommen – unter anderem mit dem Lied: „Alles hat seine Stunde, seine Zeit.“
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