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Tippspiel
Ehefrauen werden jetzt am 1. Mai am Alfsee getragen
Rieste. Die vierte Deutsche Meisterschaft im Ehefrauentragen findet nicht mehr in Bramsche, sondern in Rieste statt. Aus verschiedenen Gründen wechselt Veranstalter Karsten Lammers an den Alfsee.
Mit seiner „Zing“-Agentur hatte Lammers die letzten beiden Titelkämpfe im Rahmen des Stadtfestes auf dem Marktplatz organisiert. Die erste DM hatte er in Georgsmarienhütte organisiert. Der erneute Wechsel wurde unter anderem deshalb erforderlich, weil Lammers zwei weitere Sportspektakel zur gleichen Zeit anbieten will: Am 1. Mai steigt von 14 bis 18 Uhr die DM im Ehefrauentragen und parallel die erste norddeutsche „Mölkky-Meisterschaft“. Das ist ein finnisches Geschicklichkeitsspiel, bei dem mit einem Wurfholz auf andere Hölzer mit einer bestimmten Punktzahl geworfen wird. „Viel interessanter als Kubb oder Wikingerschach“, findet zumindest der Veranstalter. Hauptpreis ist hier ein Wochenende in Nürnberg mit der Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft.
Ebenfalls am Alfsee, genauer an der Moorwiese am Bootshafen, richtet „Zing“ am Samstag, 5. Mai, die erste Deutsche Moorfußball-Meisterschaft aus. Von 11 bis 18 Uhr soll die Premiere für diese ebenfalls finnische Spezialität über die Bühne gehen. Wie der Name vermuten lässt, steht dabei ein entsprechend präpariertes Spielfeld im Vordergrund, das das Fußballspielen nicht eben leichter macht. Auf die Idee soll ein finnischer Skifahrer gekommen sein, der damit sein Sommertrainingsprogramm erweitern wollte.
Zum Rahmenprogramm gehört die Weltmeisterschaft im Weitschießen, die 4. Kickoff-WM. Belohnt wird der weiteste Abschlag mit Tickets für ein Bundesligaspiel. Die besten Moorfußballer dürfen bei der WM antreten, die natürlich ebenfalls in Finnland stattfindet.
Nach dem Moorfußball gibt es ein Konzert mit drei Rockbands. „Das wäre in Bramsche nicht möglich gewesen“, nennt Lammers einen Grund für den Ortswechsel. Zudem brauche er für diese Veranstaltungen viel Platz und langfristige Zusagen, beides sei in Bramsche nicht möglich gewesen.
Ein Parallelkonzert zum Stadtfest sei undenkbar, sagt Stadtmarketing-Geschäftsführer Wolfgang Kirchner. Außerdem gebe es für den Marktplatz in den nächsten Jahren auch andere Pläne unter anderem für ein Jubiläum, sodass eine langfristige Standort-Zusage nicht möglich gewesen wäre.
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07.04.2012

Aktivitäten berichtet.
Statt Ehefrauen zu tragen , Fußball im Schlamm zu spielen,
oder sich als Laiendarsteller zu versuchen,
sollte der Veranstalter besser einer ordentlicher Arbeit nachgehen.
Aktivitäten berichtet.
Statt Ehefrauen zu tragen , Fußball im Schlamm zu spielen,
oder sich als Laiendarsteller zu versuchen,
sollte der Veranstalter besser einer ordentlicher Arbeit nachgehen.