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Lions Club Friedensreiter spendet Erlös der Highland Games an Krebsberatung
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Autor: Matthias Liedtke 21. Dezember 2011 15:32 Uhr  Mehr Artikel von diesem Autor

Schotten gar nicht geizig

Lions Club Friedensreiter spendet Erlös der Highland Games an Krebsberatung

Osnabrück. Den Schotten sagt man Geiz nach. Die Highland Games, die Anfang Oktober in diesem Jahr zum ersten Mal in Bad Iburg stattfanden, waren zumindest in diesem Punkt ganz und gar nicht schottisch. Denn der Veranstalter, der Lions Club Friedensreiter, spendet den gesamten Ertrag der erfolgreichen Veranstaltung an Kijuba, das Kinder- und Jugendlichen-Begleit-Angebot der Osnabrücker Krebsberatung.

 
Großer Wurf: Rene Strothmann, Präsident des Lions Clubs Friedensreiter (rechts), übergibt zusammen mit Christine Mazzega und Daniel Höcher (links) die Spende an die Leiterin der Krebsberatungsstelle, Annette Finke, und Kijuba-Initiatorin Martina Axmann (Mitte). Foto: Egmont Seiler  Vergrößern

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Seit 2002 bieten acht ehrenamtlich tätige Mitarbeiter Kindern und Jugendlichen, die entweder selbst oder deren Eltern an Krebs erkrankt sind, professionelle Unterstützung zur Stärkung des Selbstbewusstseins und der Eindämmung von Schuldgefühlen an. Neben spieltherapeutischen Maßnahmen und Einzeltherapien zählen dazu auch gemeinsame Freizeitaktivitäten wie Zoo-, Kino- oder Stadionbesuche mit und ohne Eltern.

„Zu wissen und zu sehen, wofür man etwas macht, spornt zusätzlich an“, begründete Daniel Höcher vom seit drei Jahren bestehenden Lions Club Friedensreiter den Spendenzweck. Nicht von Geiz, sondern von Ehrgeiz getrieben waren die 21 Mannschaften, die im Frühherbst einen Zehnkampf der etwas anderen Art untereinander ausfochten. Strohsäcke, Baumstämme, Fässer und Steine gehörten zu den „Sportgeräten“, die bei Disziplinen wie „Caber-Slalom“, „Barrel-Run“ oder „Sheaftoss“ auf der Bad Iburger Schlosswiese geworfen, gestemmt oder getragen werden mussten. Trotz schottischen Wetters konnten über Startgelder, Spieleinsätze, Essensverkauf und Spenden 6000 Euro eingenommen werden. Nicht nur Aktionen wie Hufeisenwerfen, Lose- ziehen, Torwandschießen und Tauziehen, sondern auch „Schottenpreise“ zogen Neugierige an. „Jeder konnte sich einbringen und der Spaß mit einem guten Zweck verbunden werden“, erklärte Höcher das Erfolgsrezept.

Die Stadt Bad Iburg hat nicht nur die malerische Fläche vor dem Schloss sowie Strom und Wasser zur Verfügung gestellt, sondern auch mit einem eigenen Team inklusive Bürgermeister an den Spielen teilgenommen und ist ebenso wie die Veranstalter an einer Neuauflage im nächsten Jahr interessiert.

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