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Schutz gegen Hochwasser im Raum Rhede weiter verstärkt
rav Rhede. Im Bereich des Deichverbandes „Heede-Aschendorf-Papenburg“ sind links der Ems mit der Erhöhung und Verstärkung von Deichen und dem Einbau einer Überlaufschwelle drei weitere Maßnahmen zur Sicherung des Hochwasserschutzes abgenommen worden.
Vertreter des Deichverbandes und der mit der Planung und Bauleitung beauftragten Betriebsstelle Meppen des Niedersächsischen Landesbetriebes für Wasserwirtschaft, Küsten und Naturschutz (NLWKN), des Wasser- und Schifffahrtsamtes und des Landkreises Emsland sowie des Kreisverbandes der Wasser- und Bodenverbände, der Gemeinde Rhede und der bauausführenden Unternehmen nahmen an der Abnahme der Maßnahmen teil.
Wie Dezernent Leo Hegemann vom NLWKN erläuterte, handelt es sich bei der ersten Maßnahme um eine 800 Meter lange Erhöhung und Verstärkung des linksemsischen Hauptdeiches im Bereich Rhede-Borsum einschließlich Ausbau der Rampen, der Deichverteidigungsstraßen, der Deichzuwegung zum Schöpfwerk Borsum sowie den Einbau einer Asphaltdeckschicht im Bereich der vorhandenen Deichverteidigungsstraße nördlich der L 52 auf einer Länge von 500 Metern. Investiert wurden für die Maßnahme insgesamt eine Million Euro.
Im Rahmen der zweiten Maßnahme ist im Bereich Rhede-Tunxdorf für 226300 Euro eine Überlaufschwelle grundlegend saniert worden. Wie Leo Hegemann erläuterte, ist die vorhandene „polycyclische aromatische Kohlenwasserstoff“ belastete Bitumenabdeckung im EMS-JADE Mischwerk in Spelle-Venhaus fachgerecht entsorgt und so aufgearbeitet worden, dass eine Wiederverwendung möglich war.
Im Bereich der Überlaufschwelle sind rund 1950 Kubikmeter Kleiboden eingebaut und zur Sicherung der Überlaufschwelle 650 Quadratmeter Rasengittersteine verlegt worden. Mit der Realisierung der beiden vorgenannten Projekte war die Firma Beton- und Monierbau aus Nordhorn beauftragt. Die Firma Matthäi, Westerstede, hat die Erhöhung und Verstärkung des linksemsischen Hochwasserdeiches auf insgesamt 730 Meter im Raum Rhede-Borsum-Heede ausgeführt.
Bezuschusst worden sei die Maßnahme aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) mit 460000 Euro und aus der Förderung „GA Hochwasserschutz im Binnenland“ mit 210000 Euro, erklärte Leo Hegemann. Im Bereich der Gesamtstrecke beider Förderprojekte sei der Hochwasserdeich um bis zu 60 Zentimeter erhöht und sowohl die Binnen- als auch die Außenböschung auf 1:3 abgeflacht worden. Außerdem habe man die Rampen im Bereich der Borsumer Straße und des Flugplatzes neu hergestellt. Verbandsvorsteher Bernhard Dickebohm hob die gute Zusammenarbeit mit den Planern und Unternehmen hervor. Das Gesamtresultat sei ein wesentlicher Schritt zur weiteren Verstärkung des Hochwasserschutzes.
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