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Notgemeinschaft Nordhorn-Range: „Die Grafschaft wird für dumm verkauft“
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Notgemeinschaft Nordhorn-Range: „Die Grafschaft wird für dumm verkauft“
Notgemeinschaft Nordhorn-Range: „Die Grafschaft wird für dumm verkauft“
Nordhorn. „Unsere Volksvertreter in Berlin und Hannover spielen mit den Grafschaftern und verkaufen sie für dumm.“ Diesen Vorwurf äußert die Notgemeinschaft Nordhorn Range in einer Pressemitteilung. Hintergrund des Vorwurfes ist die Entscheidung des Petitionsausschusses des Deutschen Bundestages, eine Petition gegen den Betrieb des Luft-Boden-Schießplatzes Nordhorn-Range dem Verteidigungsministerium lediglich zur Prüfung vorzulegen.
Heftige Kritik übt die Notgemeinschaft in ihrer Mitteilung am Bundestagsabgeordneten Dr. Hermann Kues. „Solange wir eine Luftwaffe haben, muss diese auch üben“, sei auf der Homepage des Abgeordneten zu lesen.
Auch der Landtagsabgeordnete Reinhold Hilbers befindet sich im Visier der Notgemeinschaft. Seine Feststellung, dass sich Bundesregierung und Verteidigungsausschuss nun mit der Eingabe beschäftigen müssten, wird in der Mittelung als schwache Vorstellung bezeichnet.
Politik knickt ein
Die Politik knicke vor dem Militär ein, behauptet die Notgemeinschaft und fordert, dass die Politik wieder die Marschrichtung vorgeben müsse. Stattdessen bestimmten wirtschaftliche Interessen das Verhalten der Abgeordneten als verlängerter Arm der Industrie, wird den Politikern vorgeworfen.
Gelobt wird in der von Wolfgang Egberdt, Geschäftsführer der Notgemeinschaft NordhornRange, unterzeichneten Mitteilung hingegen der Grafschafter Landrat Friedrich Kethorn (CDU). „Er bezieht mit deutlichen Worten und seinem vernichtenden Urteil über den Petitionsausschuss klar Stellung“, heißt es.
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15.04.2012

Daraus ist dann aber zu folgern, daß auch im Bereich Nordhorn-
Range, wie auch im früheren Übungsgebiet bei Wittstock/Doss,
Bundeswehr und NATO-Partner nicht länger üben dürfen. Und das wegen nicht zumutbarer Lärmbelästigung vieler Menschen
in der Region, aber auch wegen der Gefährdung der Atom-
anlagen in Lingen. Das Verschieben des Problems auf die
lange Bank der Verwaltung kann ich, im Gegensatz zum
parl. Staatssekretär Dr. Kues, nicht als einen Fortschritt
verstehen, weil der Petionsausschuss des Bundestages der
Gesundheit der Menschen in Wittstock einen höheren Rang
zuerkennt als den Menschen um Nordhorn, Lingen und Emsbüren. Das ist auch nicht mit unseren Gesetzen vereinbar !
Somit wird den Menschen im Emsland und in der Graftschaft eher Sand in die Augen gestreut, damit ist dem Landrat der Graftschaft , Herr Kethorn, zuzustimmen. Es kann nicht sein,
daß die Gesundheit der Menschen der Region Wittstock,
Neuruppien und Rheinsberg einen höheren Rang erhält, als die
Gsundheit der Menschen in unserer Region und der gewählte Abgeordnete Dr. Kues das bislang akzeptiet: In Wittstock ist
der Flugbetrieb verboten, in Nordhorn aber weiterhin erlaubt ! Jürgen Kalähne, Bgm a. D.