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Hagen und Hasbergen wollen den gymnasialen Zweig an der Oberschule
Hagen/Hasbergen. Hagen und Hasbergen wollen beide den gymnasialen Zweig für ihre Oberschulen. Das wurde am Donnerstagabend in den Ratssitzungen noch einmal deutlich.
In Hasbergen votierten die Kommunalpolitiker einstimmig dafür, den gymnasialen Zweig an der dortigen Oberschule, der Schule am Roten Berg, bei der Landesschulbehörde zu beantragen. Hardy Fischer (SPD) betonte, dass der Rat damit einen Wunsch von Eltern, Lehrern und Schule umsetze. Im Gleichklang mit Frank Pfeifer (Grüne) betonte Fischer, dass für den Erfolg des neuen Angebots – wenn es denn genehmigt wird – letztendlich aber Schule und Elternschaft verantwortlich seien.
Den jetzt in Hasbergen gefassten Beschluss hat Hagen schon lange hinter sich. Bereits im Mai war der Antrag an die Landesschulbehörde herausgegangen. Dennoch sah sich die Gemeinde nun veranlasst, ihrem Wunsch Nachdruck zu verleihen. In einem von Bürgermeister Peter Gausmann und allen Fraktionsvorsitzenden unterzeichneten Schreiben an Landrat Michael Lübbersmann und den Kreistag finden sich zehn Argumente, die aus Sicht der Hagener für die Einrichtung eines gymnasialen Zweigs an der Oberschule Hagen sprechen. Darin werden Faktoren genannt wie Reduzierung der Kosten für die Schülerbeförderung, die gesicherten ausreichenden Schülerzahlen und die Unterstützung der Beschlüsse von Schulvorstand und Schulelternrat.
Damit liegt der Ball jetzt im Feld des Landkreises. Die Kreispolitiker werden die Anträge – neben Hasbergen und Hagen strebt zum Beispiel auch Bissendorf einen gymnasialen Zweig an – nun im neuen Jahr besprechen. Eine Entscheidung ist für Ende Februar vorgesehen.
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