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EDR: Krankenhäuser arbeiten an Infektionsschutz
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Quelle: Ems-Zeitung 16. Dezember 2011 16:39 Uhr

Zwei neue niederländische Mitgliedsgemeinden – Abschied von Theuerkauf und Bröring – Neuer Vorsitz

EDR: Krankenhäuser arbeiten an Infektionsschutz

pm Leer. Im Klinikum Leer haben sich die Mitglieder des Rates des deutsch-niederländischen Zweckverbandes Ems-Dollart-Region (EDR) getroffen. Der passende Rahmen, so heißt es in der Pressemitteilung der EDR, für den Vortrag von Professor Dr. Alexander Friedrich von der Universitätsklinik Groningen, der über die grenzübergreifende Zusammenarbeit der Krankenhäuser im Rahmen des INTERREG-IV-A-Projektes „EurSafety Health-Net“ informierte.

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Im Frühjahr 2010 ist der Startschuss für das Projekt im Gebiet der Ems-Dollart-Region gefallen. Die Kosten der Initiative betragen 8,1 Millionen Euro. Davon wurden über vier Millionen Euro EU-Mittel aus dem INTERREG-IV-A-Programm „Deutschland-Nederland“ zur Verfügung gestellt. Im Mittelpunkt des Projekts stehen die Stärkung der Patientensicherheit und der Schutz vor Infektionen.

Bernhard Bramlage, Landrat des Landkreises Leer und EDR-Vorsitzender, gab den Ratsmitgliedern einen Einblick in aktuelle Aktivitäten. Hinsichtlich der künftigen EU-Förderprogramme werde deutlich, dass künftig Demografie, Innovation und Energie die Themenschwerpunkte europäischer Strukturpolitik sein werden. Die EDR habe zu diesen Schwerpunkten im Herbst Mitgliederveranstaltungen organisiert.

In der Ems-Achse bestehe außerdem die Möglichkeit, dem Fachkräftemangel gemeinsam mit Organisationen der Niederlande zu begegnen, so Bramlage weiter. „Als EDR erhalten wir jährlich rund 6000 Beratungsanfragen von Grenzpendlern im Rahmen der Bürgerberatung“, erklärte Bramlage.

Geschäftsführer Karel Groen konnte im Rahmen der Ratssitzung zwei neue Mitgliedsgemeinden begrüßen. Die Gemeinden Noordenveld und Westerveld aus der Provinz Drenthe werden ab dem 1. Januar der Ems-Dollart-Region angehören.

INTERREG-Geschäftsführer Hermann Wessels stellte mit „SmartBot“ eines der jüngsten Projekte vor, in dem eine Kooperation im Bereich der Entwicklung intelligenter Multi-Sensor-Roboter-Systeme geschlossen wird. Weit über die EDR-Grenzen hinaus angelegt ist das sogenannte majeure Projekt „MariTIM“, für das im November in Leer der offizielle Startschuss im Maritimen Kompetenzzentrum gefallen ist und das die innovationsorientierte maritime Zusammenarbeit, Technologieentwicklung und Vernetzung nachhaltig voranbringen soll.

Abschied genommen hat der Rat von Walter Theuerkauf, bis vor Kurzem Landrat in Aurich. Er gehörte dem EDR-Vorstand seit 1987 als Schatzmeister oder stellvertretender Schatzmeister an. 19 Jahre lang hatte im Vorstand der EDR Hermann Bröring mitgewirkt, der ehemalige Landrat des Landkreises Emsland.

Nach zwei Jahren wechselte der Vorsitz satzungsgemäß auf die niederländische Seite. Einstimmig wählten die Ratsmitglieder Bert Bouwmeester, Burgemeester der Gemeente Coevorden, zum Vorsitzenden des EDR-Rates und des Vorstands und zum stellvertretenden Vorsitzenden den Landrat des Landkreises Leer, Bernhard Bramlage. Einem niederländischen Vorsitzenden steht traditionell ein deutscher Schatzmeister zur Seite. Einstimmig wählte der Rat den neuen Landrat des Landkreises Aurich, Harm-Uwe Weber, in dieses Amt. Zum stellvertretenden Schatzmeister bestellten die Mitglieder Ab Meijerman, Burgemeester der Gemeente Veendam.

Außerdem im Vorstand: Jacob Bruintjes, wethouder gemeente Borger-Odoorn, Hans Eveslage, Landrat des Landkreises Cloppenburg, Emme Groot, Burgemeester gemeente Delfzijl, Berend Hoekstra, Burgemeester gemeente Leek, Markus Honnigfort, Bürgermeister der Stadt Haren (Ems), Henk Jumelet, wethouder gemeente Emmen, Matthias Köring, Landrat des Landkreises Wittmund, Dr. Torsten Slink, Hauptgeschäftsführer der IHK für Ostfriesland und Papenburg, Karl-Heinz Weber, Bürgermeister der Samtgemeinde Lathen, Evert Wind, Kamer van Koophandel Noord-Nederland, Reinhard Winter, Landrat des Landkreises Emsland, Cor Zijderveld, Kamer van Koophandel Noord-Nederland.

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