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Nordhorn Range: Ministerium prüft jetzt
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Quelle: pm/Lingener Tagespost 14. Dezember 2011 13:52 Uhr

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juergen K. Donnerstag, 15. Dezember 2011 00:34 Uhr

Landrat Kethorn fordert schnelle Schließung

Nordhorn Range: Ministerium prüft jetzt

Nordhorn. „Die Entscheidung des Petitionsausschusses, die Petition zur Schließung der Range an das Verteidigungsministerium zu überweisen, ist ein Fortschritt."

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Das erklärte der CDU- Bundestagsabgeordnete Dr. Hermann Kues jetzt zur Empfehlung des Petitionsausschusses des Deutschen Bundestages über die Petition zur Schließung der Nordhorn Range.

Die Lärmbelästigung solle weiter auf ein Minimum reduziert werden. Dem Ministerium werde sechs Monate Zeit gegeben, um zu prüfen, ob und wann der Übungsbetrieb auf der Range ganz aufgegeben werden könne.

„Große Enttäuschung“

Außerdem solle die Regierung die Petition in die Überlegungen zu einer nachhaltigen Verbesserung der Gesamtsituation mit einbeziehen. Kues: „Das ist ein klares Votum, aber noch nicht ausreichend. Entscheidend ist am Ende das Ergebnis des Prozesses: Die Range muss geschlossen werden.“

Seine große Enttäuschung über die Empfehlung äußerte der Grafschafter Landrat Friedrich Kethorn: „Die vom Petitionsausschuss vorgeschlagene kontinuierliche Prüfung zur nachhaltigen Verbesserung der Gesamtbelastungssituation ist nichtssagend und ungenügend.“

Es zeige sich einmal mehr, dass auf die seit über 60 Jahren andauernde Belastung der Grafschafter Bevölkerung keine Rücksicht genommen werde. Nach wie vor könne es nur heißen: endgültige Schließung des Luft-Boden-Schießplatzes Nordhorn.

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  Leserkommentare

 
juergen K., Donnerstag, Dezember 15 um 00:34 Uhr Nordhorn : Lärm auf ein Minimum reduzieren ? Das kann doch im Klartext nur Ruhe bedeuten, Herr Dr. Kues ! Daraus
müßte dann folgen, daß auch im Bereich Nordhorn-Range, wie in Übungsgebiet bei Wittstock, Bundeswehr und NATO - Partner nicht
länger üben dürfen. Wegen nicht zumutbarer Lärmbelästigung vieler
Menschen in der Region, aber auch wegen der Gefährdung der Atom-
anlagen in Lingen. Das Verschieben des Problems auf die lange Bank
kann ich nicht als Fortschritt verstehen. Somit wird den Menschen im
Emsland und in der Graftschaft eher Sand in die Augen gestreut, da hat der Landrat der Graftschaft , Herr Kethorn, Recht. Zudem, es kann nicht sein, daß die Gesundheit der Menschen in der Region Wittstock,
Neuruppien und Rheinsberg einen höheren Rang als in unserer Region
erhält: Dort ist der Flugbetrieb verboten, in Nordhorn aber weiterhin
erlaubt ! Jürgen Kalähne, Bgm a. D.
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