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Goldmann verlässt Papenburger Stadtrat - FDP-Politiker konzentriert sich auf Bundestagsarbeit
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Autor: Holger Hartwig 05. Dezember 2011 11:10 Uhr  Mehr Artikel von diesem Autor

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Gerhard Kreuter Montag, 05. Dezember 2011 16:24 Uhr

Laurens Westers rückt nach

Goldmann verlässt Papenburger Stadtrat - FDP-Politiker konzentriert sich auf Bundestagsarbeit

Papenburg. Paukenschlag in der Papenburger Stadtpolitik: Völlig überraschend hat am Montagmorgen der FDP Bundestagsabgeordnete Hans-Michael Goldmann aus Aschendorf angekündigt, zum 15. Dezember den Stadtrat Papenburg zu verlassen.

 
Zieht sich nach vielen Jahren aus dem Stadtrat Papenburg zurück: der FDP-Bundestagsabgeordnete Hans-Michael Goldmann. Foto: Aloys Schulte  Vergrößern

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Als Begründung führt Goldmann, der seit Jahrzehnten das Zugpferd der Liberalen in Papenburg war, an, dass seine Arbeit im Bundestag wesentlich zeitaufwendiger geworden sei. Nachrücker für Goldmann wird Laurens Westers, der seit 2006 als FDP-Fraktionsvorsitzender im Rat war, bei der Kommunalwahl den erneuten Einzug aber knapp verpasst hatte.

Goldmann hat seinen Rückzug dem Papenburger Bürgermeister Jan Peter Bechtluft (CDU) mit Datum vom Montag per Brief mitgeteilt. In dem Schreiben heißt es: „Da ich hauptberuflich politisch tätig bin, war es sehr schwierig, den einzelnen Tätigkeitsebenen gerecht zu werden. Die Situation hat sich nach der letzten Kommunalwahl und in der Arbeit des Bundestags verschärft. Die Bürger haben die Stadtratsarbeit für meine Partei auf nur noch drei Schultern gelegt. Die Bundestagsarbeit ist wegen anstehender Herausforderungen und neuer, zusätzlicher Aufgaben für mich persönlich wesentlich zeitaufwendiger geworden. Deshalb habe ich mich entschlossen, mein Stadtratsmandat zum 15. Dezember 2011 aufzugeben.“

Goldmann macht deutlich, dass ihm der Abschied schwerfalle. „Aber er wird mir erleichtert, weil mein Freund Laurens Westers, der in der letzen Wahlperiode geschätzter Fraktionsvorsitzender war, mir die Zusage gegeben hat, als neues Ratsmitglied zur Verfügung zu stehen.“ Er sei überzeugt, dass das Trio aus Westers, Marion Terhalle und Markus Schepers gut geeignet sei, wertvolle Ratsarbeit zu leisten.

Nicht aufgeben will Goldmann hingegen seine Tätigkeit im Ortsrat Aschendorf. „Diese werde ich aus alter Verbundenheit gerne fortsetzen, so Goldmann, der viele Jahre Ortsbürgermeister in Aschendorf war und dieses Amt erst vor wenigen Wochen an Friedhelm Führs (CDU) abtreten musste. Zudem kündigte er an, „meine guten Kontakte zur Bundes- und Landesebene auch zukünftig zu nutzen, um Papenburg gestärkt zukunftsfähig zu machen.“

Abschließend heißt es in dem Brief an das Stadtoberhaupt: „Ich wünsche der Ratsarbeit unter der Leitung von Bürgermeister Bechtluft ein harmonisches, zielorientiertes Miteinander, das unser Papenburg im Wettbewerb mit anderen Kommunen nach vorne bringt.“

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  Leserkommentare

 
Gerhard Kreuter, Montag, Dezember 5 um 16:24 Uhr alles hat seine Zeit Alles hat seine Zeit und auch Michael Goldmann hat den Zenit seines politischen Lebens mittlerweile überschritten.
Die Erkenntnis, auf lokaler Ebene nichts mehr reißen zu können hat ihn wohl veranlasst sich sanft auf seinen Bundestagssessel zurück zu ziehen. Bundestagsmandat als Altersruhesitz. Ab 2013 kommt dann der endgültige Abschied ins Rentnerdasein. Goldmann hat viel erreicht, aber auch vieles was er gerade erreicht hat, wieder hingeschmissen. Die Erkenntnis auf der kommunalen Ebene nichts mehr bewirken zu können, ist ihm wohl erst nach der Wahl aufgegangen.

 
H. S., Montag, Dezember 5 um 14:39 Uhr Endlich Zeit für Atommüll? Da kann der Herr Goldmann sich ja nun endlich ganz der Sache mit dem Atom-Endlager widmen. Er hat sich ja vor ca. 2 Jahren deutlich dafür ausgesprochen, dass der Atommüll ins Emsland kommt, falls der Salzstock geeignet ist. Na denn... FDP!

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