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Belmer KAB-Mitglieder spenden 672 Euro
Belm. Hubert Gervelmeyer ist bester Dinge: „Das Jubiläumsjahr ist wunderbar gelaufen.“ Der Vorsitzende der KAB Belm zieht eine durchweg positive Bilanz der Feiern zum 100-jährigen Bestehen der Katholischen Arbeitnehmer Bewegung.
Dieses Fest wirkt jetzt weit über Belm hinaus, bis nach Kenia nämlich. Beim Mitgliederfest sammelten die Belmer 672 Euro. Dieses Geld wurde Christian Hempen übergeben, und der weiß im Kinderhaus in der Nähe von Mombasa gute Verwendung.
Das Jahr 2011 war für die KAB reich an Höhepunkten. Der Vorstand mit Hubert Gervelmeyer, Marlene Elseberg und Hermann Westerheide nennt für jeden Monat mindestens eine herausragende Veranstaltung. Jedes Treffen stärke den Glauben und motiviere zu weiterem Einsatz für Solidarität und Gerechtigkeit.
Glanzlichter des Jahres waren Messe und Festakt mit Bischof Franz Josef Bode. In bester Erinnerung bleiben auch die Messe zum Tag der Arbeit in der Belmer Integrationswerkstatt mit Generalvikar Theo Paul und der Familientag. Die Mitglieder aller KAB-Ortsvereine der Diözese kamen nach Belm. Für das Gospelkonzert mit den Jakob-Gospel-Singers war die Josefskirche fast zu klein. Viele feierten das Jubiläum mit und das Beste: 26 neue Mitglieder wurden aufgenommen, was immerhin einem Zuwachs von 16 Prozent entspricht.
Letzte größere Veranstaltung war ein schwungvolles Mitgliederfest. Die KAB-ler wollten ihre Freude über das gelungene Jubiläum teilen und ließen ein Sparschwein kreisen. „Belmer spenden für Belmer“, lautete das Motto. Mit Christan Hempen wählte die KAB einen Belmer Empfänger, der die Spende in Kenia einsetzt. Sein persönlich betreutes Projekt ist das „Furaha Phönix Kinderhaus“, nördlich von Mombasa gelegen. Hier haben inzwischen 22 Waisen- und Straßenkinder ein neues Zuhause gefunden. „Mit dem Geld kann man in Kenia unglaublich viel bewirken,“ sagte Hempen und teilte den KAB-lern gleich mit, wofür die Spende gebraucht wird. Ein Fußballplatz wurde kürzlich am Kinderhaus fertiggestellt, aber es fehlt noch an Ausstattung für Platz und Spieler. Mannschaftssport stärkt das soziale Miteinander, die Kinder lernen Rücksicht, Kameradschaft und Disziplin. Deshalb sei das Geld dort goldrichtig, meint Hempen. Damit wird das KAB-Jubiläum auch in Kenia ein bewegendes Fest.
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