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Tödliche Messerstecherei in Osnabrück: Staatsanwaltschaft erhebt Anklage
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Tödliche Messerstecherei in Osnabrück: Staatsanwaltschaft erhebt Anklage

pm Osnabrück. Die Staatsanwaltschaft Osnabrück hat wegen der tödlichen Messerstecherei an der Iburger Straße jetzt Anklage zur Großen Jugendkammer des Landgerichtes Osnabrück erhoben.

 
 
Foto: Gert Westdörp  Vergrößern

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Dem jetzt 17 Jahre alten Haupttäter wird vorgeworfen, mit zwei gezielten Messerstichen in den Rücken- und Bauchbereich einen 22 Jahre alten Schüler aus Ibbenbüren getötet zu haben. Den beiden mitangeklagten jetzt 18 und 19 Jahre alten Brüdern wird vorgeworfen, vor den tödlichen Messerstichen das Opfer gemeinsam mit dem Haupttäter geschlagen und getreten zu haben.

Nach dem Ergebnis der Ermittlungen der Mordkommission der Polizeiinspektion Osnabrück und der Staatsanwaltschaft trafen am frühen Morgen des 18. September zwei Gruppen in Höhe der Osnabrücker Lutherkirche aufeinander. Das spätere Opfer war in Begleitung von vier jungen Frauen. Eine der Frauen kannte den Angeschuldigten flüchtig. Der Haupttäter soll das Opfer provoziert haben. Schnell sei die Situation eskaliert und dann das Opfer angegriffen worden, heißt es in der Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft. Als das Opfer bereits auf dem Boden gelegen habe, soll der Haupttäter mit einem Messer zweimal zugestochen haben.

Das Verfahren gegen einen vierten Beschuldigten ist eingestellt worden, da er sich an der Auseinandersetzung nicht beteiligt hat.

Die Jugendkammer des Landgerichtes hat das Hauptverfahren noch nicht eröffnet. Ein Termin für die Hauptverhandlung steht noch nicht fest.

Bei einem Jugendlichen kann im Fall einer Verurteilung wegen Totschlages eine Jugendstrafe von maximal zehn Jahren verhängt werden.


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  Leserkommentare

 
Dirk K., Mittwoch, Februar 8 um 21:33 Uhr Hauptverhandlung Die Hauptverhandlung beginnt nächsten Dienstag. Es gibt auch neue Informationen, weshalb der Täter ein solches Kampfmesser mit sich herumgetragen hat. Bereits eine Nacht vorher sollen die Angeklagten eine Gruppe von vier Personen mit Hilfe eines Butterflymessers ausgeraubt haben, so die Anklage.

 
Mister Fritz, Freitag, Dezember 2 um 10:49 Uhr Matthias M. Entweder wollen sie hier irgendwelche User herausfordern,
oder ihnen fehlt jegliches Gefühl für alle die Geschädigten.

 
Matthias M., Freitag, Dezember 2 um 10:11 Uhr nachrichtenausos dass man sich so an Tragöden hochziehen kann und gleich die Todesstrafe fordert?! Ich bin froh in Deutschland und im Speziellen in Osnabrück leben zu dürfen. Wir haben die niedrigsten Krmininalitätsraten überhaupt. Besonders in Osnabrück ist es in den vergangenen Jahren immer friedlicher geworden. Natürlich sind solche Taten schlimme Tragödien, aber die wird es leider immer geben. Da hilft auch die Todesstrafe nicht. Aber ich merke schon, hier möchte der Mob am liebsten selbst noch Lynchjustiz betreiben. Wie gesagt, ich bin stolz auf unser Rechtssystem, welches dafür gesorgt hat, dass ich heute sicherer in Osnabrück lebe als noch vor 10 oder 20 Jahren.
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