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Tippspiel
Landrat Winter lobt typisches Gemeinschaftswerk
Meppen. Kalt, windig und ungemütlich – besser hätte das Wetter zur Eröffnung des neuen Kunstrasenplatzes hinter der MEP-Arena nicht sein können. Schließlich sorgt die witterungsbeständige Spielfläche auf dem Vereinsgelände des SV Meppen gerade in den Wintermonaten für optimale Trainingsbedingungen.
„Ich bin zwar kein Fußballer. Aber man kann auf dem Platz sehr gut draufstehen. Er ist trocken und weich“, betonte Meppens Bürgermeister Jan Erik Bohling, ehe er gemeinsam mit Landrat Reinhard Winter den Kunstrasenplatz mit einigen Elfmeterschüssen auf das Tor von Ex-Profi-Keeper Achim Hollerieth, jetzt Sportlicher Leiter des Jugendleistungszentrum Emsland, seiner Bestimmung übergab. „Eine beeindruckende Anlage“, beglückwünschte Bohling den SV Meppen als Bauherrn .
Die Stadt Meppen (585000 Euro) und der Landkreis Emsland (180000 Euro) beteiligten sich maßgeblich an den Baukosten, die sich auf insgesamt 823000 Euro belaufen. Daher würdigte Dieter Barlage, Finanzvorstand des SV Meppen, die neue Sportanlage als Symbol des Schulterschlusses zwischen Politik und Verein. Das gebe Motivation, die Marke SV Meppen in Zukunft weiter auszubauen.
Reinhard Winter lobte das Projekt als ein emslandtypisches Gemeinschaftswerk. „Gut, dass man das Thema nicht zerredet hat“, betonte der Landrat.
Unter federführender Leitung des Haselünner Bauunternehmens Schulte entstand innerhalb von drei Monaten auf dem ehemaligen Ascheplatz ein Spielfeld, das mit den Maßen von 105 mal 68 Metern die DFB-Richtlinien für Pflichtspiele erfüllt.
Zudem wurde die Flutlichtanlage erneuert, eine Lärmschutzwand und eine Zuschauertribüne errichtet. Der neue Kunstrasenplatz steht nicht nur den Regionalliga-Fußballern und den Zweitliga-Frauen des SV Meppen zur Verfügung, sondern natürlich auch den jungen Talenten des Jugendleistungszentrums Emsland.
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