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Bundeswehr bleibt im ostfriesischen Weener
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Quelle: kiu/pm/Ems-Zeitung 25. November 2011 19:09 Uhr

Materiallager zukünftig noch wichtiger

Bundeswehr bleibt im ostfriesischen Weener

Weener. Die Zukunft des Materiallagers und der Ausbildungswerkstatt der Bundeswehr im ostfriesischen Weener ist gesichert. Das hat die CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann mitgeteilt.

 
Über die Nachricht des Standorterhalts, die ihr Staatssekretär Thomas Kossendey überbringt, freut sich Gitta Connemann.Foto: privat  Vergrößern

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Connemann informierte, dass ihr der parlamentarischen Staatssekretär, Thomas Kossendey, in einem Brief den Erhalt des Standortes mitgeteilt habe. Für Connemann ist diese Entwicklung auch deshalb ein besonderer Erfolg, weil sie in der Vergangenheit gemeinsam mit anderen CDU-Abgeordneten die geplante Privatisierung von Lagern infrage gestellt habe.

Nach Darstellung Connemann wurde nach den Prinzipien „Funktionalität, Kosten, Attraktivität und Präsenz in der Fläche“ über die Lagerlandschaft entschieden. In dem Schreiben von Kossendey habe es nun geheißen: „Die Abwägung dieser Faktoren hat dazu geführt, dass der Standort Weener erhalten bleibt. Standortbestimmend wird dort zukünftig das Materiallager Weener sein.“ Das Materiallager könnte in Zukunft noch wichtiger werden, denn – so die Formulierungen in dem Brief – „das Material aus den aufzulösenden Standorten muss abgesteuert werden. Und dafür gibt es in Weener gute Bedingungen – personell und strukturell.“ In dem Schreiben findet sich laut Connemann auch eine Aussage zu der Ausbildungswerkstatt. „Die bisher dort stationierte Ausbildungswerkstatt bleibt ebenfalls erhalten.“ Wegen des geringen Dienstpostenumfangs gehöre die Ausbildungswerkstatt nicht zu den wesentlichen Dienststellen und sei deshalb nicht im Stationierungskonzept aufgeführt gewesen. Connemann warnte aber vor zu großer Sicherheit. „Wir wissen jetzt, dass die Ausbildung der jungen Leute zu Ende geführt werden kann. Bis 2014 gibt es also Sicherheit für die Ausbildungswerkstatt.“ Die Zukunft danach stehe aber offen.

Auch der FDP-Bundestagsabgeordnete Hans-Michael Goldmann freut sich über die positiven Entwicklungen für Weener, wie er in einer Mitteilung zum Ausdruck bringt. Weener brauche eine Zukunftssicherheit, und dafür seien deutliche Verbesserungen der Bausubstanz nötig, so der Liberalen-Politiker aus Aschendorf.

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