Noz
Kontakt

·

ePaper

·

Shop

·

Tippspiel

Startseite

|

Lokales

|

Osnabrück

|

Bund fördert Haster Treffpunkt
Lokales

Schrift
 Drucken  Versenden Empfehlen auf:      

Dummy_w
Autor: Ulrike Schmidt 14. November 2011 18:03 Uhr  Mehr Artikel von dieser Autorin

Geld fürs Mehrgenerationenhaus

Bund fördert Haster Treffpunkt

Osnabrück. Das Mehrgenerationenhaus in Haste geht in die Verlängerung. Christiane van Melis, Leiterin der katholischen Familienbildungsstätte, erfuhr am Montag durch die Neue OZ von ihrem Glück: „Das ist toll. Wir haben uns aber auch auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene sehr dafür starkgemacht.“

– Anzeige – Ihre Anzeige hier



Zuletzt kommentiert








Die Nachricht, dass die Einrichtung in Trägerschaft der Fabi am „Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser II“ teilnimmt, teilte der Bundestagsabgeordnete Mathias Middelberg (CDU), der Neuen OZ mit. Der Bund übernehme die Förderung, nachdem das niedersächsische Sozialministerium und die Stadt Osnabrück bereits im Sommer die Ko-Finanzierung zugesichert hatten, schrieb Middelberg. Der jährliche Bundeszuschuss sei bis einschließlich 2014 gesichert.

Bisher gab es 30000 Euro vom Bund und je 5000 Euro von Land und Stadt, sagte van Melis. Ab kommendem Jahr gelte die von der Stadt kostenlos zur Verfügung gestellte ehemalige Hausmeisterwohnung der Haster Grundschule als geldwerter Zuschuss. Dadurch sei der Haushalt für das Mehrgenerationenhaus etwas geringer als bisher.

Viel wichtiger sei aber, dass die Arbeit fortgesetzt werden könne. In Haste gebe es eine hervorragende Zusammenarbeit mit Bürgern aller Altersgruppen und vieler Nationalitäten. Das habe dazu geführt, dass das Haus während der gesamten Woche geöffnet sei, obwohl die Personalkosten auf 18 Stunden beschränkt seien.

Viele Nutzer machten ihre eigenen Angebote und hätten deshalb die Schlüssel für das Haus. Auch zusätzliche Angebote wie die Kindermahlzeit – drei Tage in der Woche ein gutes, preiswertes Mittagessen – und Kinderbildung – günstige Nachhilfe – trügen zum Gelingen bei. Auf diese Weise komme die räumlich doch sehr kleine Einrichtung auf 21500 Teilnehmer jährlich.

Das Mehrgenerationenhaus war im Mai 2005 von der Initiatorin Ursula von der Leyen, damals niedersächsische Familienministerin, eröffnet worden. Beim Wechsel zum Bundesfamilienministerium verbreitete von der Leyen die Idee in ganz Deutschland. Von 2007 bis 2011 wurde das Haster Haus durch ein Bundesprogramm gefördert. Mit der Aufnahme in das zweite Aktionsprogramm ist die Arbeit für drei weitere Jahre gesichert.

Lesen Sie auch ...

Papenburg: Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann will Förderantrag des...
Papenburg. „Es wird eine Herausforderung, aber ich werde Sie unterstützen, weil ich an Ihr Haus glaube.“ Das hat die Bundestagsabgeordnete Gitta... mehr


 Mehr Lokales

 
  Leserkommentare
Schreiben Sie einen Kommentar




Empfehlen auf:  Facebook  Twitter




 Zeitungstitel wählen  Schließen

Wählen Sie Ihren Zeitungstitel: