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VdK-Ortsverband Hollage-Pye besteht seit 60 Jahren
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Quelle: sarr/Neue Osnabrücker Zeitung 14. November 2011 15:51 Uhr

Den Schwacheneine Stimme geben

VdK-Ortsverband Hollage-Pye besteht seit 60 Jahren

Wallenhorst. Wenn das kein Grund zum Feiern ist: Seit 60 Jahren besteht der Ortsverband Hollage-Pye des Sozialverbandes VdK.

 
Sie feierten das 60-jährige Bestehen des VdK-Ortsverbandes Hollage-Pye: der stellvertretende Landrat Werner Lager, Marco Saathoff (VdK), der Osnabrücker Ratsvorsitzende Josef Thöle sowie die Vertreter des VdK Peter Kabst, Ute Borchers-Siebrecht und Brigitte Hackländer. Foto: Elvira Parton  Vergrößern

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Es trafen sich nicht nur die Mitglieder des VdK-Ortsverbandes Hollage-Pye, um ihren runden Geburtstag zu feiern, auch der stellvertretende Landrat des Landkreises Osnabrück, Werner Lager, der Osnabrücker Ratsvorsitzende Josef Thöle sowie der Wallenhorster Bürgermeister Ulrich Belde kamen. In ihren Grußworten wiesen die Redner auf die Entwicklung des ehemaligen Kriegsopferverbandes zu einem modernen Sozialverband hin.

Lager dankte den Mitgliedern außerdem für ihr soziales Engagement – sowohl im Verein als auch im alltäglichen Leben. Thöle wies auf die gut funktionierende Kooperation zwischen Hollage und Pye hin. Sie habe Vorbildcharakter für eine grenzübergreifende Zusammenarbeit zwischen Stadt und Landkreis Osnabrück, und der VdK-Ortsverband sei beispielhaft dafür. Belde betonte: „Sie geben denen eine Stimme, die zunehmend das Gefühl haben, abgehängt zu werden.“ Die anschließende Festansprache hielt Ute Borchers-Siebrecht, Landesvorsitzende des Sozialverbandes VdK Niedersachsen-Bremen. Sie dankte zunächst allen Mitgliedern für ihr Vertrauen, ihre Treue und ihre Mitarbeit. In einem Rückblick hob sie unter anderem die Leistungen des langjährigen Vorsitzenden des Ortsverbandes Josef Hafkemeyer hervor, bevor sie anschließend auf die Entwicklung des VdK zu einer der größten Interessenvertretungen für sozial Schwache einging. Dann lenkte sie den Blick auf aktuelle sowie künftige Herausforderungen und Aktionen, beispielsweise die bundesweite VdK-Kampagne „Pflege geht jeden an“.

Der Sozialverband wurde von Betroffenen und Hinterbliebenen der Opfer der beiden Weltkriege des vergangenen Jahrhunderts gegründet, um sich gegenseitig zu unterstützen. Heute steht er allen Menschen offen und vertritt gegenüber der Politik und bei den Sozialgerichten die Interessen von Menschen mit Behinderungen, chronisch Kranken, Rentnern, Patienten und Arbeitslosen sowie Hartz-IV- und Grundsicherungsempfängern.

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