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Wersener Straße in Osnabrück: Haltebuchten für Busse werden entfernt
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Autor: Heinz Schliehe 14. November 2011 07:22 Uhr  Mehr Artikel von diesem Autor

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eckhard W. Dienstag, 07. Februar 2012 13:09 Uhr

Busse halten künftig auf der Straße

Wersener Straße in Osnabrück: Haltebuchten für Busse werden entfernt

Osnabrück. Haltebuchten für Busse gehören an der Wersener Straße bald komplett der Vergangenheit an. Denn die Bussteige werden derzeit bis an die Fahrbahn vorgezogen.

 
Die Bushaltestelle Kirchstraße an der Wersener Straße vor der serbisch-orthodoxen Kirche ist bereits umgebaut, sodass der Verkehr auf der rechten Fahrspur hinter den haltenden Bussen warten muss. Foto: Heinz Schliehe  Vergrößern

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Vier Bushaltestellen an der Wersener Straße gehören in diesem Jahr zum Umbauprogramm der Stadt Osnabrück, in dem insgesamt 16 Bushaltestellen für insgesamt 360000 Euro umgebaut werden. Finanziert wird das Ganze aus dem ÖPNV-Programm. Damit soll die Situation des Busverkehrs verbessert werden.

Das sehen manche Bewohner und Autofahrer jedoch anders. Da an der Wersener Straße der Bordstein an den Straßenrand vorgezogen wird, ist somit die rechte Fahrspur während des Bushalts blockiert. Deshalb versuchen viele Autofahrer, wenn ein Bus an der Haltestelle steht, schnell von der rechten in die linke Fahrspur zu wechseln. Die Radfahrer hatten bislang schon keine Chance, durchzufahren, da ihre Spur auch bei einem Halt in einer Bucht blockiert war.

Für Franz Schürings, Leiter des Fachbereichs Städtebau bei der Stadt Osnabrück, ist die Änderung an der Wersener Straße notwendig und eine erhebliche Verbesserung für den Busverkehr. Da die Busse nun am Straßenrand halten, können auch die besonders langen Bus-Plus-Fahrzeuge dort eingesetzt werden. Wegen der Gesamtschule in Eversburg sei dieses sinnvoll. Auch bislang hätten nicht alle Busse vollständig in die Buchten fahren können und so bereits teilweise die rechten Fahrspuren blockiert. Eine wesentliche Behinderung des fließenden Verkehrs sieht Schürings durch die Änderungen nicht, da die Wersener Straße vierspurig ist. Die neuen Haltestellen sorgten für eine eindeutige Situation. Außerdem gebe es mehr Platz für die wartenden Fahrgäste und die Möglichkeit, Leiteinrichtungen für blinde und sehbehinderte Menschen einzubauen. Die Haltestellen werden nach dem Umbau zudem komplett barrierefrei.

Bis Ende November sollen die Haltestellen Teichweg, Kirchstraße und Barenteich stadtauswärts und Kirchstraße stadteinwärts einschließlich aller Asphaltierungsarbeiten umgestaltet sein. Kirchstraße stadteinwärts und Teichweg stadtauswärts sind bereits in ihrer neuen Form in Betrieb. Der Umbau der anderen Haltestellen an der Wersener Straße soll im kommenden Jahr folgen.

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  Leserkommentare

 
eckhard W., Dienstag, Februar 7 um 13:09 Uhr Passt doch ins nicht vorhandene Verkehrskonzept zweispurige Strassen mir eingelagerten Bussteigen dichtmachen, am besten noch mit Bussen, die Warnblinker benutzen, dann vierspurige Strassen mit zumindest bordstein-abschliessenden Bussteigen verengen, das alles soll doch nur die Autofahrer zum verzweifeln bringen und in den Bus? Noch mehr bremsen, anfahren, Auspuffgase bei haltendem Bus in die so saubere Umweltzone pusten. Das alles passt doch nicht zusammen. Und dann stellen sich die gleichen Nasen (hier werden sie Experten genannt) auch noch hin, und sprechen von fliessendem Verkehr, optimierten Ampelschaltungen und besserer Luft. Nur schade, dass diese herrschaften auch noch richtiges Geld verdienen, was dann sozialen projekten locker entzogen wird. Armes OS.

 
Wolfgang F., Dienstag, November 15, 2011 um 20:38 Uhr Bushaltestellen Da hat doch wieder jemand versucht, sich zu verewigen. Der Rückbau der Bushaltestellen ist sehr überflüssig.
Ich wohne in direkter Kreuzungsnähe und kann täglich den imensen Verkehr im Kreuzungsbereich beobachten. Wenn bereits vor der Tankstelle ein LKW parkt, erzeugt das einen unnötigen Rückstau. Das gilt übrigens in beide Richtungen.
Mit den neuen Haltestellen wird es wohl noch schlimmer, insbesondere auch dann, wenn sich der morgendliche Verkehr mit dem Schulbusverkehr trifft. Die Frage ist doch nicht ob, sondern wann sich der erste Unfall auf Grund des Rückbaus ereignet.
Die bisherige Lösung mit den Haltebuchten ist aus meiner Sicht sinnvoller gewesen als das, was jetzt errichtet worden ist. Das Geld hätte man wahrlich anders nutzen können. Doch seit wann werden solche Entscheidungen mit Verstand getroffen?

 
Dirk K., Montag, November 14, 2011 um 14:23 Uhr Strafanzeigen Hier wird ja auch der Name des strafrechtlich Verantwortlichen (Franz Schürings) genannt. Der sollte sich schon mal nach einem guten Strafverteidiger umsehen, wenn dort jemand bei einem Unfall verletzt wird. Und um die 360.000 Euro ist es schade, die für solchen Unsinn verplempert werden.
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