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Adventliche Ausstellung im Solarluxforum in Bissendorf
Bissendorf. Bei blauem Himmel und Temperaturen um die 16 Grad an Weihnachten zu denken fällt manchem schwer. Wer aber so schön von Bienenwachskerzenduft, Apfelwein und Gebäck angezogen wird, merkt es schnell: In drei Wochen ist Advent und damit höchste Zeit, Weihnachtsgeschenke zu kaufen. Im Solarluxforum gab es am Wochenende reichlich Gelegenheit, sich einzustimmen und die ersten Besorgungen zu machen.
34 Aussteller waren mit ihren Angeboten im lichtdurchfluteten Forum vertreten. So viele wie nie zuvor. Denn die Adventsausstellung ist unter Anbietern und Besuchern gleichermaßen der Renner. Weil die Standflächen begrenzt sind, da ja die luftige Atmosphäre erhalten bleiben soll, verlagerte Solarlux erstmals einige Standplätze nach draußen. Deshalb zogen die weihnachtlichen Düfte von dort gewissermaßen an. Drinnen gab es tausend und mehr Dinge zu Weihnachten, die aber auch das ganze Jahr über schön und liebenswert sind.
Die Aussteller waren gut ausgewählt, denn das Angebot war äußerst vielfältig: Schmuck, Dekorationen für Haus und Garten, Heimtextilien, erlesenes Porzellan, Drechselarbeiten, manches Schnäppchen aus dem DRK-Stöberlädchen, stimmungsvolle Beleuchtung für das Weihnachtszimmer, Öle und Gewürze für den Festtagsbraten. Bei fast allem waren die Käufer nicht auf die kommende Zeit festgelegt, sondern stöberten im Ganzjahresangebot.
Das Schöne an der Adventsausstellung ist das Aussuchen und Kaufen der exquisiten oder alltagstauglichen Dinge, das Wichtige ist der Erlös. Der kommt in diesem Jahr nämlich Waisenkindern in Nakkuru, Kenia, zugute. Die Einnahmen aus den Standgeldern und aus den Aktionen der Kinderbackstube der Bäckerei Brinkhege werden dem Schwesternorden Helpers of Mary zur Verfügung gestellt. Barbara Spratte vom Trägerverein Bartholomäus-Gesellschaft kam gerade aus Nakkuru, bot original afrikanische Stoffe, Handarbeiten, Schmuck und Weihnachtskarten zum Verkauf an und wusste, dass jeder Cent der Solarlux-Ausstellung in diesem Projekt gut angelegt ist. Erst seit drei Jahren gibt es das Waisenhaus in Nakkuru, fast hundert Kindern sind dort aufgenommen, und jeden Tag werden es mehr.
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