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Tippspiel
Lengerich: Zehn Ratsmitglieder verabschiedet
Lengerich. Insgesamt 148 Jahre Ratserfahrung werden fehlen, wenn in Kürze die Mitglieder des am11. September neu gewählten Lengericher Samtgemeinderates erstmals zusammenkommen: Zehn teilweise langjährige Ratsmitglieder hatten nicht wieder kandidiert bzw. wurden nicht wiedergewählt – darunter mit Georg Feldmann ein Ratsherr, der seit der Bildung der Samtgemeinde vor 37 Jahren im Rat war.
„Du hast damit praktisch als Gründungsmitglied der Samtgemeinde SG-Geschichte geschrieben“, fand Samtgemeindebürgermeister Matthias Lühn zum Abschluss der letzten SG-Sitzung der Wahlperiode 2006–2011 nicht nur an Feldmann, sondern an jedes ausscheidende Ratsmitglied persönliche Worte: „Jeder Einzelne hat sich um die Samtgemeinde verdient gemacht.“
Oberschule ist beantragt
Unter den Verabschiedeten waren mit Aloys Bregen-Meiners aus Gersten und Anton Jacobs aus Langen auch zwei „politische Schwergewichte“ und Bürgermeister ihrer Heimatgemeinden. Ein „Kuriosum“ bildete die Verabschiedung des aufgrund eines Polizeilehrganges nicht anwesenden Ratsherrn Heinrich Alfers aus Bawinkel: Zu Beginn der Sitzung wurde er als Nachrücker des verstorbenen Ratsherrn Hermann Felschen offiziell für den Rat verpflichtet – um gleich am Ende der Sitzung offiziell verabschiedet zu werden. „Wir haben extra bei der Kommunalaufsicht nachgefragt. Dieses Verfahren ist rein rechtlich so vorgesehen“, erklärte Lühn.
Breiten Raum hatte zuvor die einstimmig beschlossene Beantragung der Umwandlung der Haupt- und Realschule in eine Oberschule ohne gymnasiales Angebot zum Schuljahr 2012/13 eingenommen. Die Oberschule soll als offene Ganztagsschule an wöchentlich vier Tagen mit Lehrerstundenzuweisung wie in der bisherigen Form geführt werden. „Dabei gehen wir davon aus, dass für die bereits vorhandene Vollzeitstelle unseres pädagogischen Mitarbeiters Bestandsschutz besteht – über eine zusätzliche halbe Stelle würden wir uns aber natürlich sehr freuen“, betonte zuvor Schulleiter Günther Uchtmann, der im Rat zuvor die Arbeit und notwendige Änderungen im laufenden Betrieb als Oberschule detailliert vorgestellt hatte.
Mit der Oberschule anfreunden, aber nicht um jeden Preis
Osnabrück. Der Plan sieht so aus: Im kommenden Jahr zieht die Möser-Realschule von der Lotter Straße wieder zurück in die Hakenstraße. Dort verschmilzt... mehr
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