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Grünes Wohnzimmer für Senioren in Lingen
mb Lingen. „Garten des Lebens“ und „Grünes Wohnzimmer“: Mit vielen lobenden Worten wurde die neu und attraktiv gestaltete Gartenanlage der Alten- und Pflegeeinrichtung Stephanus-Haus in Lingen während der festlichen Eröffnungsfeier gewürdigt.
Die vielen Gäste konnten sich bei schönstem Spätsommerwetter während eines Rundgangs davon überzeugen, dass diese Lobeshymnen nicht zu hoch gegriffen waren. Aus der früher durch die Feuerwehrzufahrt dominierten Freifläche ist nach Monaten der Planung und Wochen der Umgestaltung eine durch Wege, Beete und Wasserflächen abwechslungsreich gegliederte Landschaft entstanden. Bänke laden zum Verweilen ein. Dabei wurden die Belange der Sicherheit natürlich nicht versäumt.
Der Terrassenbereich wurde deutlich vergrößert. Von ihm aus sind in einem Überblick die schönen Seiten der Natur verlockend zu erleben. Die neu gestaltete Terrasse besteht aus Antiksteinen und einem Holzsteg. Beides bietet für mobile Bewohner ausreichend Platz, ohne Rollstuhlfahrer und bettlägerige Bewohner in ihren Möglichkeiten einzuengen.
Weitere Höhepunkte des Gartens werden durch drei aus Natursteinen gestaltete Wassertreppen gebildet. Sie münden in flache Teiche und wirken beruhigend und lösend. Einer der Teiche wird durch einen alten und schweren Anker herausgehoben.
Mehrere Pinien verleihen dem Garten ein spezielles Lebensgefühl und werden an heißen Sommertagen für wohltuenden Schatten sorgen. Vor den Terrassen sind Anpflanzungen von Rosen und weiteren Blütenpflanzen konzentriert, die hoffentlich für einen regen Tanz von Schmetterlingen sorgen werden. An die Schaueffekte wurde durch Installation einer speziellen Beleuchtungsanlage gedacht. Sie lässt Wasser und Pflanzen auf Knopfdruck in glanzvollem Licht erstrahlen.
Blühende Pracht 2012
Der Dank von Geschäftsführer Heiko Harms-Ensink galt dem Lingener Planungsbüro Herbert Hölscher für die gemeinsamen Überlegungen und Überwachung, dem Gartenarchitekten Helmuth Vennegerts für die gelungene Gestaltung des Gartens, Joachim Matthes und Bernd Niehaus vom Trägerverein Evangelische Sozialhilfe e.V. für die Unterstützung und Förderung des Projektes sowie den Mitgliedern der Lingener Harmonika Vagabunden, die unter der Leitung von Helmut Oldekamp mit schwungvoller Musik unterhielten. Dank gelte auch der Familie Kühlenborg für die Überlassung des schönen Ankers, so Harms-Ensink.
Nach einem Grußwort von Annegret Twilling, der Vorsitzenden des Heimbeirates, erläuterte Helmuth Vennegerts die realisierte Konzeption der Umgestaltung zu einem Garten für alle Sinne. Kurz nach der Neugestaltung seien Blumen noch spärlich, aber im nächsten Jahr werde hier eine blühende Gartenpracht ins Freie locken. Bevor Heiko Harms-Ensink die Gäste zu einem Rundgang einlud, sprach Gertrud Foppe-Pingel im Namen der ehrenamtlichen Mitarbeiter ein Grußwort.
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