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Ausbildungsbörse an den BBS in Papenburg zeigt Vielfalt der Berufsfelder auf
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"Enorme Bandbreite"

Ausbildungsbörse an den BBS in Papenburg zeigt Vielfalt der Berufsfelder auf

Papenburg. Auf der Suche nach einem passenden Ausbildungsberuf und einem geeigneten Betrieb versprechen die Ausbildungsbörsen des Landkreises Emsland jungen Leuten Orientierung und Hilfestellung. Mit der Veranstaltung an den Berufsbildenden Schulen (BBS) in Papenburg klang gestern nach Meppen und Lingen die diesjährige Reihe der drei Ausbildungsbörsen aus.

 
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Gesundheits- und Krankenpflege: Über Berufschancen auf diesem Feld informierte bei der Ausbildungsbörse an den BBS das Papenburger Marienkrankenhaus. Fotos: Klaus Dieckmann

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Insgesamt knapp 7000 Schülerinnen und Schüler hätten sich an den drei Börsenstandorten eingefunden, um sich über Berufs- und Ausbildungschancen zu informieren, sagte Erster Kreisrat Reinhard Winter. Gleichzeitig unterstrich er die große Bedeutung, die der Landkreis der Berufsorientierung beimesse. Das unterstreiche auch, dass die Ausbildungsbörse in Papenburg bereits zum zwölften Mal stattfinde.

Veränderte Bedingungen

Im Laufe der Jahre hätten sich die Rahmenbedingungen allerdings verändert. Verzeichnete der Landkreis vor etwa zwei Jahrzehnten bei rund 260000 Einwohnern 11000 junge Leute, die nach der Schule eine Lehrstelle suchten, seien es in diesem Jahr bei gut 300000 Einwohnern lediglich 8200 Schulabgänger. Winter: „Die Situation dreht sich.“ Habe sich seinerzeit die Herausforderung ergeben, genügend Ausbildungsplätze bereitzustellen, werde die derzeitige Situation von der Frage stimmt: „Wo kriegen unsere Betriebe genügend junge Leute für ihre Lehrstellen her?“

Mit mehr als 140 Berufsbildern sowie Studiengängen und Praktikumsangeboten zeige die Ausbildungsbörse in Papenburg den Schulabgängern eine „enorme Bandbreite an Möglichkeiten“ auf, sagte Karin Schrand, Leiterin der Berufsbildenden Schulen – gewerbliche und sozialpädagogische Fachrichtungen – in ihrer Begrüßungsrede. Darüber hinaus eröffne die Veranstaltung die Chance zu einer ersten Kontaktaufnahme zwischen den Lehrstellenbewerbern und den Unternehmen.

Netzwerk

Stolz zeigte sich Schrand auch im Namen ihres Kollegen Heinz Vinke, Leiter der BBS – gewerbliche und kaufmännische Fachrichtungen –, dass die BBS über ein gutes Netzwerk zur Berufsorientierung verfügten, in das Schulen und Betriebe gleichermaßen eingebunden seien. Übereinstimmende Zielsetzung aller Beteiligten sei es, erfolgreich an der Schnittstelle Schule/Ausbildung zu agieren. In diesem Bestreben sehe man sich mit dem Landkreis einig und könne dabei auf eine fundierte Zusammenarbeit bauen.


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