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Aus Protest gegen Massentierhaltung in Bawinkel: Bäume sollen Investoren abhalten
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Aus Protest gegen Massentierhaltung in Bawinkel: Bäume sollen Investoren abhalten
Aus Protest gegen Massentierhaltung in Bawinkel: Bäume sollen Investoren abhalten
Bawinkel/Clusorth. Die Interessengemeinschaft gegen Massentierhaltung an der Grenze zu Bawinkel hat eine direkte Nachbarfläche zur von der Stadt Lingen vorgesehenen Sonderfläche zur gewerblichen Tierhaltung mit Bäumen bepflanzt. Die Gemeinde, eine aus Anwohnern gebildete Interessengemeinschaft und über 150 freiwillige Helfer aus Bawinkel und Clusorth-Bramhar möchten damit einer Mitteilung zufolge eine mögliche dichte Bebauung zum Beispiel durch einen Großinvestor verhindern.
Der gepflanzte Wald muss nach Angaben der Initiatoren von Investoren bei den Bauanträgen für gewerbliche Tierhaltungsanlagen berücksichtigt werden, das heißt, es müssen entsprechende Schutzabstände eingehalten werden.
„So muss zum Beispiel eine Hähnchenmastanlage mit 84000 Plätzen circa 410 Meter Abstand zum Wald einhalten, wenn sie über keine besondere Abluftreinigung verfügt“, heißt es in der Mitteilung. Die Gemeinde Bawinkel hat die Anpflanzung schon vor einiger Zeit geplant und rechtlich abgesichert. Die bepflanzte Fläche ist rund 1,5 Hektar groß und ist seit Jahren, lange vor den Plänen der Stadt Lingen zur Steuerung der gewerblichen Tierhaltung, als Kompensationsfläche vorgesehen und eingetragen.
Rund 150 Bürger waren dem Aufruf der Gemeinde und der Interessengemeinschaft gefolgt und hatten teils eigene Bäume gepflanzt. Die anwesenden Kinder konnten ihre gepflanzten Bäume durch Namensschilder kennzeichnen. Die freiwilligen Helfer wurden dank einiger Sponsoren aus der Gemeinde Bawinkel mit Kaffee und Kuchen, kalten Getränken und Bratwürsten versorgt.
„Wachsam bleiben“
Der Bürgermeister der Gemeinde Bawinkel, Adolf Böcker, und der Sprecher der Interessengemeinschaft, Heinz Gebbeken, hoben in ihren Dankesworten hervor, dass schon einiges erreicht sei (u. a. strikte Vergaberichtlinien und persönliche Zusagen des OB der Stadt Lingen). Es gelte aber, weiter wachsam zu sein, um eine dichte Bebauung durch einen Großinvestor zu verhindern.
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Fleischessen wollen alle, nur wollen sie das Tierleid nicht vor der eigenen Haustüre.... woanders ist es aber ok.
Bitte liebe Menschen, googelt das Wort EMPATHIE und denkt noch mal über Euer Verhalten nach!