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Katze in Heseper Wohnsiedlung angeschossen
be Hesepe. In der Siedlung Insterburger Ring ist eine Katze mit einem Luftgewehr angeschossen worden. Die Besitzerin hat Anzeige bei der Polizei erstattet.
„Das geht ja wohl gar nicht“, empört sich Monika Bülth-Lanting, die Besitzerin der norwegischen Waldkatze „Penelope“. Die kam stark blutend und humpelnd von einem ihrer Ausflüge wieder. Bülth-Lanting entdeckte die Wunde zwischen Hals und Vorderpfote und suchte ihre Tierärztin auf. Die entdeckte beim Röntgen die Kugel, die noch im Muskelgewebe feststeckt. „Das muss man jetzt beobachten. Bei vielen heilt das auch reaktionslos aus“, sagte sie am Dienstagauf unsere Anfrage. Es könne aber auch noch eine Operation notwendig werden. „Alle paar Monate“ lande bei ihr eine Katze mit einer Schusswunde, allerdings schon lange keine mehr aus der Gegend.
Die Tierärztin findet es zusätzlich bedenklich, dass mit dem Gewehr offenbar in einer Siedlung geschossen wurde. Das sieht auch die Polizei so, die diese „Katzensache“ untersucht. Auf alle Fälle werde der Vorfall auch waffenrechtlich überprüft.
Schon seit einem halben Jahr vermisst Bülth-Lanting eine andere Katze. „Die kann ich wohl endgültig abschreiben“, fürchtet sie. An einen Unfall glaubt sie jetzt jedenfalls nicht mehr: „Das ist doch ganz gezielt“.
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