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Eine Osnabrückerin auf dem Weg zum Popstar
Osnabrück. Eigentlich heißt Luca nicht Luca. Hinter der zierlichen, kurzhaarigen Frau steht eine junge Osnabrückerin mit einem großen Traum: Kunst und Musik sollen die Hauptrolle in ihrem Leben spielen. Seit ihrer frühen Jugend ist Carolin Sophie Reinartz das klar. Mit ihrem Künstlernamen und ihrem ersten Album „I Don’t Think So“, das in den nächsten Tagen veröffentlicht wird, kommt die 21-Jährige ihrem Traum nun sehr nah.
Bereits mit fünf Jahren spielte Carolin Sophie Reinart z Geige, später Klavier, Saxofon und Gitarre. Und auch als Sängerin zeigte sie Talent. Mit 14 fing sie an, eigene Songs zu schreiben. Erste Auftritte folgten – nicht nur auf Familienfesten, sondern auch im Vorprogramm bekannterer Bands und bei Veranstaltungen in der Umgebung. Sie schrieb Filmmusik für Freunde und fasste schließlich Fuß in Berlin. So lautet der musikalische Lebenslauf der jungen Osnabrückerin in Kürze.
Vor wenigen Wochen kam über das Internet die Nachricht, mit der viele Freunde und Bekannte schon lange gerechnet hatten: „Nach langem Warten gibt es nun endlich mein erstes Musikvideo!“ Im sozialen Netzwerk Facebook schickte Carolin diese Nachricht – erstmals unter ihrem Künstlernamen Luca – an alle Freunde und Bekannte und verlinkte auf das Videoportal Youtube. „Break Free“ heißt der Song, der dort nicht nur musikalisch, sondern auch optisch zu begeistern weiß. Es sind keine zur Erfolglosigkeit verdammten, etwas peinlichen Laienversuche, wie sie allzu oft bei Youtube zu finden sind. Der Zuschauer staunt stattdessen über ein äußerst professionell gestaltetes Erstlingswerk, dem Kenner der Musikszene durchaus Hit-Potenzial bescheinigen.
Tatsächlich seien bei der Produktion ausschließlich Profis am Werk gewesen, erzählt Luca. Besonders bemerkenswert: Alle Beteiligten haben kostenlos gearbeitet, um ihrer Freundin Luca das lang ersehnte Debüt zu ermöglichen. Philipp Eichholz, ein befreundeter Regisseur, der ebenfalls aus dem Osnabrücker Raum stammt und genau wie Luca heute in Berlin lebt, habe die Sache gemeinsam mit der Künstlerin und ihrem Freund Tom Richter in die Hand genommen, berichtet die Osnabrückerin. „Das war Teamarbeit!“
Ihren heutigen Gitarristen Stefan Wroblewski hat sie genauso wie Philipp Eichholz über Freunde und Bekannte kennengelernt. Warum die Wahl für das erste professionelle Video ausgerechnet auf den Song „Break Free“ gefallen ist? „Wir haben ihn gewählt, weil er ein peppiger Sommersong ist“, sagt die junge Sängerin. Er macht Laune, reißt mit und geht ins Ohr. Alles so, wie es sich für eine Single-Auskopplung gehört. Doch „I Don’t Think So“ hat noch mehr zu bieten: Insgesamt zehn selbst geschriebene und komponierte Songs umfasst das Debütalbum.
„Es sind Songs, die im Laufe der letzten Jahre entstanden sind“, erzählt Luca – während ihrer Schulzeit am Osnabrücker Angelagymnasium, während des Studiums in Münster und während ihrer Zeit in Berlin.
„Große Unterstützung habe ich neben meinem Freund auch von Heinz Rebellius bekommen“, betont die Osnabrückerin. Vor mehreren Jahren hat sie den Osnabrücker Musikszene-Aktivisten bei der Mojo-Song-Night kennengelernt. Nicht nur einmal stand sie dort auch selbst auf der Bühne. Als es jetzt an die Zusammenstellung des ersten Albums ging, seien die Texte und Noten immer wieder zwischen ihr und Rebellius hin- und hergemailt worden. „Wir haben beide dran gearbeitet und die Songs immer noch weiter verbessert. Auch das war Teamarbeit“, sagt Luca.
Eigene Songs, eigene Musik und auch noch einen Teil der Instrumente selbst eingespielt, zudem auch noch ein selbst kreiertes Booklet – Carolin Sophie Reinartz ist ein Allroundtalent. Sie kann nicht nur singen und musizieren – sie kann auch malen und zeichnen. Seit zwei Jahren studiert „Luca“ in Münster freie Kunst an der renommierten Kunstakademie.
„Es war lange nie ganz klar, was ich eigentlich machen werde: Kunst oder Musik.“ Nur eines von beidem habe nicht funktioniert. „Dann fehlt das andere!“ Nicht zuletzt deshalb sei sie in Berlin gelandet: Nur die Kunst in Münster habe ihr nicht gereicht. „Es ist einfacher, in einer Stadt wie Berlin an seiner Musik zu arbeiten“, sagt die Osnabrückerin. Seit Februar lebt sie nun in der Hauptstadt. Das Studium in Münster läuft parallel weiter – und nun auch die Musik von Luca, die man auf den Berliner Straßen bereits mehrfach gehört hat.Weitere Infos: www.luca2music.com, Kontakt und CD-Bestellungen per E-Mail an carolin.reinartz@googlemail.com
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