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Ausschuss sagt „Ja“ zum Lingener Modell zur Steuerung von Tierhaltungsanlagen
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Autor: Burkhard Müller 23. September 2011 06:00 Uhr  Mehr Artikel von diesem Autor

Rat hat das letzte Wort

Ausschuss sagt „Ja“ zum Lingener Modell zur Steuerung von Tierhaltungsanlagen

Lingen. Unter Dach und Fach scheinen die Sonderbauflächen für Massentierhaltung in Mundersum und Clusorth-Bramhar auf der Grenze zu Bawinkel zu sein (wir berichteten). Einstimmig beschloss der Planungs- und Bauausschuss (PBA) der Stadt Lingen am Mittwoch die Änderungen des Flächennutzungsplans. Das sogenannte „Lingener Modell“ soll der Steuerung von Tierhaltungsanlagen im Stadtgebiet dienen.

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Planungsamtsleiter Peter Krämer erklärte noch einmal, dass das Lingener Modell unter anderem eine Zersiedelung des Außenbereichs vermeiden wolle. Zudem sollten mit dem Modell das Landschaftsbild und die Naturraumausstattung sowie die Qualität und Attraktivität dörflicher Siedlungen erhalten bleiben und die Existenzsicherung bestehender Tierhaltungsanlagen berechenbar gemacht werden.

Dazu erklärte Reinhold Diekamp (CDU), dass es nicht einfach gewesen sei, dieses Modell zu entwickeln: „Wir haben mit allen davon Betroffenen diesen Kompromiss erarbeitet und glauben, nun ein Instrument in der Hand zu haben, mit dem wir dem Wildwuchs großer Tierhaltungsanlagen entgegensteuern können.“

Die gleiche Meinung vertrat auch SPD-Fraktionschef Hajo Wiedorn, der dazu unter anderem geltend machte, dass man eine Vergabe der Sonderbauflächen selbst in der Hand habe, weil die Flächen allesamt in städtischer Hand lägen.

Mit einem „Ja“, obwohl die Flächen „politisch verbrannt“ seien, stimmte auch Hans-Arno Bavink seitens der FDP. Vor diesem Hintergrund vertrat Bavink die Meinung, dass man die Fläche Clusorth-Bramhar in der Hinterhand behalten, aber nach einer neuen suchen sollte.

Ein „Nein“ von den BN

Auch die Grünen stimmten mit Peter Supritz mit einem „Ja“ für dieses Modell. „Wir sind zwar gegen die Massentierhaltung, aber jetzt können wir auf kommunaler Ebene wenigstens steuern“, erklärte das Stadtratsmitglied.

„Ja“ zu den Planungen sagte auch CDU-Fraktionschef Uwe Hilling, während Robert Koop von den Bürgennahen nach wie vor mit einem „Nein“ das Lingener Modell ablehnte.

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