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Bissendorf: Umfrage zur Oberschule mit gymnasialem Zweig
Bissendorf. Ihre Haupt- und Realschule will die Gemeinde Bissendorf zum 1. August 2012 in eine Oberschule umwandeln. Das soll aber nur der erste Schritt der Reform sein. Die Kommune plant als Schulträger zudem, eine Oberschule mit einem gymnasialen Zweig als Ganztagsschule beim Landkreis Osnabrück zu beantragen. Derzeit erhalten Eltern, deren Kinder eine der drei Bissendorfer Grundschulen besuchen, einen Fragenbogen, der sich mit diesem Thema beschäftigt. Bis zum 26. September kann das Blatt an die Klassenlehrerinnen zurückgegeben werden.
„Wenn in Bissendorf anstelle der bisherigen Haupt- und Realschule eine Oberschule mit gymnasialem Angebot eingerichtet wird, würde ich mein Kind nach Beendigung der Grundschule voraussichtlich …“ Diesen Satz sollen die Eltern vervollständigen. Vier Varianten bieten sich ihnen: der Haupt- und Realschulzweig dieser Oberschule, das gymnasiale Angebot dieser Oberschule, ein Gymnasium oder andere Schulformen wie Gesamt- oder Privatschulen.
Will ein Schulträger eine Oberschule mit gymnasialem Angebot beantragen, muss er nämlich nachweisen, dass auch genügend Eltern ihr Kind dort anmelden würden. 27 müssen ihr Kreuz beim gymnasialen Zweig machen. Wohlgemerkt: Wer den Fragebogen ausfüllt, trifft lediglich eine Absichtserklärung und keine verbindliche Anmeldung für eine Schule.
Rat diskutiert Konzept
Für den Antrag beim Landkreis haben Gemeinde und Schule Zeit bis zum 31. Dezember dieses Jahres. Der Rat wird zuvor am 13. Oktober über die Struktur und das pädagogische Konzept einer Oberschule mit gymnasialem Zweig entscheiden.
Der Fragebogen erhält noch einen weiteren Abschnitt. Bevorzugen die Bissendorfer Eltern eine teilgebundene oder eine offene Ganztagsschule?
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