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Fürstenau: Junge Kunst im Alten Rathaus
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Quelle: Bersenbrücker Kreisblatt 15. September 2011 13:46 Uhr

Vernissage mit Arbeiten der IGS

Fürstenau: Junge Kunst im Alten Rathaus

Fürstenau. Aus Anlass des 40-jährigen Bestehens präsentiert der Fachbereich Kunst der IGS Fürstenau in Zusammenarbeit mit dem Kunstverein „WIR“ Arbeiten der Sekundarstufe I und der gymnasialen Oberstufe. Zur Vernissage der „Art-IGS“ am Sonntag, 18. September 2011, um 11 Uhr im Alten Rathaus am Markt in Fürstenau seien alle Freunde der bildenden Kunst eingeladen, so die Organisatoren.

 
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Kunst von Schülern. Foto: Kunstverein „Wir“

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Die verantwortlichen Kunsterzieher haben die Kinder und Jugendlichen auch spielerisch an das Kunst-Machen herangeführt. So wurde gelehrt und gelernt, mit den Farben und ihren Wirkungen umzugehen, sodass sie mit deren Hilfe die Formen und Bildelemente malerisch wirkungsvoll zu gestalten vermochten.

Auch die Orientierung an Vorbildern aus der Kunstgeschichte – soll heißen: Meisterbilder nachzumalen und/oder zu kopieren – sei durchaus sinnvoll und sehr lehrreich, was auch bedeutende und bekannte zeitgenössische Künstler ihren Schülern empfehlen würden, heißt es.

Bestimmte Themenvorgaben – wie etwa Werbung, Arbeiten von Künstlern aus der Geschichte oder Zeitgeschichte sowie eine durchaus schaurige Erzählung von Edgar Allan Poe mit dem Titel „Das verräterische Herz“ – leiteten die Schüler zu ihren Schaffensprozessen an. Folgender kurz gefasster Inhalt der Erzählung sollte künstlerisch gestaltet werden: Einen Mörder – er ist auch der Erzähler dieser Geschichte –, der sein Opfer unter den Brettern eines Fußbodens verborgen hatte, plagte das schlechte Gewissen so sehr, dass er das Herzklopfen seines Mordopfers zu hören glaubte. Deshalb stellte er sich der Polizei mit den Worten: „Hier! Reißt die Bohlen auf! ... Hier schlägt sein fürchterliches Herz!“

Wenn nun zunächst ihre Bilder als Illustrationen, die die Einzelhandlungen begleiten und umranden, aufgefasst werden können, so sind manche Bilder schon auf dem Wege, die Handlungen einer Dichtung oder die Situationen mancher Szenen so zu erfassen und mit adäquater Sinnfälligkeit und künstlerischer Überzeugungskraft wiederzugeben, dass sie als Beispiele einer neuartigen, malerischen Interpretation von Literatur gelten können – wie eben zum Beispiel ein Plakatbild nach Poes Erzählung.

Die Ausstellung dauert bis zum 16. Oktober und ist jeweils samstags und sonntags von 15 bis 18 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet.

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