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„Hörbare Umwelten“ jetzt online
Osnabrück. Stadt- und Umweltthemen auf künstlerische Weise erforschen, das ist die Idee des Schulprojekts „Hörbare Umwelten“ des netzwerks junge ohren und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich auf kreative Weise mit ihrer „akustischen Umwelt“. Einblicke gibt die neue Internetseite www.hoerbare-umwelten.de, auf der sich neben vielen Informationen rund um das Projekt eine interaktive Klanglandkarte und Spiele finden.
Unter der künstlerischen Leitung des Komponisten und Soundkünstlers Volker Staub beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler zwischen zwölf und 18 Jahren mit den Klängen ihrer Stadt. Dazu finden seit Mai 2011 Workshoptage in den Schulen statt. Die Schülerinnen und Schüler experimentieren mit Geräuschen und erforschen akustische Umweltbedingungen ihres Alltags. Das Sammeln von Höreindrücken, die zum Teil in Aufnahmen festgehalten werden, führt in die künstlerische Auseinandersetzung: Klangcollagen, Soundpostkarten, aber auch Kompositionen sowie Texte und Essays über das Hören. Ziel ist die Sensibilisierung für das Hören und akustische Zumutungen des täglichen Lebens. Aber auch die Steigerung der Gestaltungskompetenz und die Entwicklung einer „musikalischen Haltung“.
Eine öffentliche Präsentation findet beim YEAH! Festival am 18. November im Zentrum für Umweltkommunikation der DBU statt. Das Projekt „Hörbare Umwelten“ ist Bestandteil des YEAH! Young EARopean Award. Als erster gesamteuropäischer Wettbewerb sucht YEAH! grenzüberschreitend nach neuen Ideen und zeitgemäßen Formaten des Musiklebens. Das YEAH!-Festival findet vom 13. bis 20. November in Osnabrück statt.
Internet: www.hoerbare-umwelten.de;www.yeah-award.com
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