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Die Messe „Nadel und Faden“ öffnet am Freitag zum 17. Mal in Osnabrück
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Die Messe „Nadel und Faden“ öffnet am Freitag zum 17. Mal in Osnabrück
Die Messe „Nadel und Faden“ öffnet am Freitag zum 17. Mal in Osnabrück
Osnabrück. Teppichbilder, Stricklocken, Pulswärmer und auch nicht zu verachten: einfache Schals, Pullover, Socken und Decken – alles inspiriert von den neuesten Ideen aus der Textilbranche. Ja, es ist wieder so weit: Die deutschlandweit renommierte Textil- und Handarbeitsmesse „Nadel und Faden“ öffnet am nächsten Wochenende wieder ihre Türen.
Von Freitagnachmittag bis Sonntagabend zeigen Designer, Hobbykünstler und Fachhändler aus ganz Deutschland und den Niederlanden wieder ihre neuesten Werke, Techniken und Ideen. Traditionell gibt es neben den regulären Verkaufs- und Schauständen auch wieder unterschiedliche Sonderschauen und Workshops, bei denen die Besucher auch selbst aktiv werden können. „Zum großen Teil sind die Workshops sogar schon ausgebucht“, sagt Projektorganisatorin Ellen Moschitz-Finger. Bereits im Mai hat sie die Messe-Kataloge an Interessenten aus ganz Deutschland, den Niederlanden, der Schweiz und Österreich verschickt. „Die Resonanz ist großartig“, freut sich die Initiatorin der Messe, die auch in diesem Jahr wieder zu einer Benefiz-Aktion aufgerufen hat. Rund 1400 gestrickte, genähte und gehäkelte Schals wurden daraufhin in den vergangenen Monaten eingesendet. Bei der Messe werden sie zugunsten der Osnabrücker Kindertafel verkauft.
Was die Besucher in diesem Jahr erwartet? „Natürlich die neuesten Stickmotive für Herbst und Winter, aber auch neue Materialien, Techniken und Trends“, zählt Moschitz-Finger auf. Filzen sei zum Beispiel ein ganz aktuelles Thema, das auch immer mehr junge Menschen anspreche. Aber auch ganz individuelle Themen und Schwerpunkte der einzelnen Designer gehören zum Programm. Maya Leuchtenberger aus Hannover wird zum Beispiel zeigen, wie sie Seidenschals mit Lieblingszitaten und Texten versieht. Zudem denke sie auch an die männlichen Besucher der Messe, betont Moschitz-Finger: „Bei ihr gibt es auch Krawatten und Schals speziell für Männer.“
Apropos Männer: In diesem Jahr gebe es auch mal wieder einen männlichen Aussteller, betont die Organisatorin. „Das freut mich sehr!“ Es seien zwar nicht viele Männer in der Textil- und Handarbeitsbranche aktiv. „Aber wenn sie was machen, dann ist das wirklich außergewöhnlich.“ Jochen Hüttemann aus Remscheid hat sich auf Quilts spezialisiert und zeigt in der Osnabrückhalle seine textilen Menschenbilder.
Nach bekannter Manier werden die Aussteller auf Wunsch natürlich auch wieder verschiedene Strick- oder Sticktechniken vorführen und den Besuchern so einen Teil ihres Know-hows mit nach Hause geben.
Die Messe „Nadel und Faden“ hat am Freitag, 16. September, von 14 bis 20 Uhr geöffnet, am Samstag, 17. September, von 10 bis 18 Uhr und am Sonntag, 18. September, von 10 bis 17 Uhr. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre: freier Eintritt. Tageskarte: 7 Euro, Drei-Tages-Karte: 13 Euro, Behinderte: 4,50 Euro.
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