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Mehrgenerationenpark am Bissendorfer Sonnensee eröffnet
Bissendorf. Frische Luft regt an, und Bewegung hält Körper und Geist fit, auch wenn das gelegentlich zu Nebenwirkungen, sprich Muskelkater, führen kann. Diese Erfahrungen hatte Manfred Staub gemacht, trotzdem und gerade deshalb motivierte der Vorsitzende des Heimat- und Wandervereins Bissendorf, die Stationen des Mehrgenerationenparks reichlich auszuprobieren. Am Sonnensee bieten sich jetzt etliche neue Möglichkeiten für gesunde Bewegung.
„Dieser See ist den Bissendorfern gewissermaßen in den Schoß gefallen“, meinte Manfred Staub. Also gilt es, dieses Geschenk zu nutzen. Seit mehr als vierzig Jahren drehen hier Spaziergänger, Walker und Jogger ihre Runden, sie erleben Natur und stärken die körperliche Fitness.
Dieser Spaß- und Nutzfaktor wird jetzt um etliches gesteigert. Für die Jüngsten gibt es ein Karussell und Balancierplattformen, eine Boulebahn lädt ein, der Barfußpfad lässt sich mit allen Sinnen erleben, dazwischen stehen Ruhebänke an lauschigen Plätzen, und es gibt drei Stationen, an denen besonders Ältere ihre Freude haben werden. An widerstandsfähigen und wettertauglichen Geräten werden Rücken und Hände massiert, die Koordination kann durch unübliche Bewegungsabläufe trainiert werden, und es werden Muskeln gefordert, von denen man denkt, sie seien nicht vorhanden. Vom Kleinkind bis zum hochbetagten Bürger finden alle am Ufer des Sees, auf dem einen Kilometer langen Rundweg und an den Bewegungsgeräten die Fitnessmöglichkeit ihrer Wahl.
Möglich gemacht hat die Ausstattung des Mehrgenerationenparks die VR-Stiftung der Volksbanken in Norddeutschland und der Volksbank GMHütte-Hagen-Bissendorf. „Der Generationen-Aktivpark entspricht zu hundert Prozent der Zielsetzung unserer Förderpolitik“, versicherte Harald Lesch. Der Vorstandsvorsitzende der Stiftung übergab einen Scheck über 8000 Euro, über den nicht nur Manfred Staub seine besondere Freude zeigte, auch Ortsvorsteher Bernhard Henkelmann, der die Kontakte zur Volksbank geknüpft hatte. Das Projekt „Aktives Naherholungsgebiet Sonnensee“ sei ein mustergültiges Beispiel für positives Zusammenwirken von Ehrenamt, Verein, Bürgermeister und Verwaltung, so Henkelmann.
Für Harald Bowenkamp, Vorsitzender des Turnvereins Bissendorf-Holte, werden der See und die nahe gelegenen Sportanlagen noch einmal attraktiver. Nicht zuletzt Bürgermeister Guido Halfter, der allen finanziellen und tatkräftigen Helfern für ihre Unterstützung dankte und eine weitere Aufrüstung des Mehrgenerationenparks in Aussicht stellte.
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