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Umspannwerk: Politiker loben „Prestigeprojekt“ für erneuerbare Energien in Heede
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Quelle: gs/sr/Ems-Zeitung 04. September 2011 15:23 Uhr

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Günter B. Dienstag, 06. September 2011 08:39 Uhr

Erschließung läuft

Umspannwerk: Politiker loben „Prestigeprojekt“ für erneuerbare Energien in Heede

gs/sr Heede/Dersum. Der Bau des Umspannwerkes an der A 31 in Heede schreitet mit großen Schritten voran. Aber auch der Green Energy Park auf der gegenüberliegenden Seite der Autobahn gewinnt an Konturen. Davon haben sich jetzt sowohl CDU- als auch SPD-Politiker überzeugt.

 
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Über den Stand der Erschließungsarbeiten im Green Energy Park informierten sich Unternehmer und CDU-Politiker. Foto: Gerd Schade Was geht hier noch? SPD-Politiker und ihr parteiloser Kandidat machten sich vor Ort mithilfe eines Übersichtsplanes ein Bild vom Green Energy Park. Foto: S. Risius-Hartwig

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Wie Heedes Bürgermeister Antonius Pohlmann (CDU) bei einem Besuch des CDU-Landratskandidaten Reinhard Winter und des christdemokratischen Bewerbers um den Posten des hauptamtlichen Bürgermeisters der Samtgemeinde (SG) Dörpen, Hermann Wocken, berichtete, laufen derzeit die Erschließungsarbeiten für den Bau der ersten Produktionshalle. „Das wird ein Prestigeprojekt“, sagte Pohlmann. Man stehe zwar erst am ersten Glied der Entwicklung, „wir wollen aber zu einem Park werden, der seinesgleichen sucht“, betonte der Bürgermeister. Zum Ausbau der Infrastruktur gehört aus seiner Sicht in diesem Zusammenhang zwingend eine Verlängerung der Bundesstraße 401 in die Niederlande. „Auch da sehen wir noch riesiges Potenzial“, sagte Pohlmann.

Der erste unübersehbare Entwicklungsschritt in dem interkommunalen Industrie- und Gewerbegebiet wurde bereits 2010 vollzogen. Auf einer Freifläche zwischen der Nord-Süd-Straße vor Neudersum und der Autobahn wurden 5400 Solarmodule aufgestellt. Der Strom aus den Solarzellen soll die geplanten Betriebe im Green Energy Park versorgen. Die Fotovoltaikanlage gehört zum Gesamtkonzept des Parks. Es sieht nicht nur die Ansiedlung von Betrieben aus der Branche der erneuerbaren Energien vor, sondern auch deren Versorgung aus regenerativen Quellen.

Mitte Juni vorigen Jahres war das interkommunale Gewerbegebiet feierlich eröffnet worden. Der Dersumer Bürgermeister Hermann Schwarte (CDU) erinnerte daran, dass mit Hero-Glas und der Kanne-Group zwei Unternehmen mit Dersumer Wurzeln maßgeblichen Anteil an der Entwicklung des rund 25 Hektar umfassenden Areals hatten. Ausgangspunkt war, dass die von den Unternehmern Ross und Kanne im Jahr 2008 gegründete Mithras Anlagenbau GmbH Interesse bekundet hatte, einen Standort für die Entwicklung und Fertigung solarthermischer Kraftwerke aufzubauen. Schwarte bedankte sich bei beiden Unternehmen ausdrücklich für die Standorttreue. Der Green Energy Park werde neben dem Industriegebiet in Dörpen der zweite industrielle Schwerpunkt in der Samtgemeinde werden, prophezeite er. Winter wies darauf hin, dass sich der Landkreis Emsland mit rund 360000 Euro an den Erschließungskosten in Höhe von 1,3 Millionen Euro beteilige. Das Emsland sei in Sachen regenerativer Energien bundesweit Vorreiter. Unternehmer Hermann Ross berichtete, dass er und seine Mitstreiter mit ihren Ideen anfangs „ein bisschen belächelt“ worden seien. Nun aber sei der Anfang gemacht, und die Unternehmer seien überzeugt, dass das Emsland der richtige Standort sei. Von den von den Firmen angekündigten Investitionen in Höhe von 12 Millionen Euro in den Green Energy Park seien die ersten 2,5 Millionen geflossen, so Ross.

Auch der parteilose Kandidat für den Posten des hauptamtlichen Samtgemeinde-Bürgermeisters Dörpen, Ludger Trecksler, besuchte den Energy Park. Trecksler, der von der Dörpener Samtgemeinde-SPD unterstützt wird, war in Begleitung von Olaf Lies, dem Vorsitzenden des SPD-Landesvorstandes, nach Heede gekommen. Beide lobten den Park als zukunftweisend. Lies betonte, nicht zuletzt im Hinblick auf Fördergelder liege eine große Chance darin, mittel bis langfristig auf ein Forschungs- und Technologiezentrum und einen internationalen Gewerbepark mit den benachbarten Niederlanden hinzuarbeiten.

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  Leserkommentare

 
Günter B., Dienstag, September 6, 2011 um 08:39 Uhr Interview mit Herrn Hansen Sie sehen doch in der EZ das Herr Schade ein Gespräch mit Herrn Hansen,dem Frühpensionär geführt hat!
Aber anstatt sich bei den Bürgerinnen und Bürgern zu entschuldigen und den Fall eines KKW komplett auszuschliessen,wieder diese ewigen Aussagen,das hat der Rat zu entscheiden!!!
Als wenn nicht alle wüssten,wie sich der Gemeinderat Dörpen entscheiden würde,wenn ein Investor bauen möchte!
Das hat der Gemeinderat schon von 2006-2009 den Bürgern aufgezeigt!

 
Frank R., Montag, September 5, 2011 um 23:34 Uhr Kohlekraftwerk in Dörpen Wenn man die Geschehnisse in und um Dörpen realistisch betrachtet, dann kann man doch nicht ernsthaft glauben, dass in Dörpen KEIN Kohelkraftwerk gebaut wird. Alle wissen es... die Verkündung kommt dann nach der Wahl :-(
Leider scheint die Ems-Zeitung mit der CDU einen Pakt geschlossen zu haben, denn sonst würde sie das für die CDU sehr unangenehme Thema hinterfragen. Hies es nicht in einem Kommentag "Wir wollen Antworten vor der Wahl...". Dann sollte die Zeitung doch mal nachfragen. Das da nichts kommt, läßt nichts gutes erahnen!

 
Günter B., Montag, September 5, 2011 um 18:13 Uhr Kohlestrom nach Heede ??? Da sind wir mal gespannt wenn die Bundesregierung den Bau von Kohlekraftwerken mit 30 Prozent der Bausumme subventioniert,was in Dörpen passiert???
Den Strom braucht im Landkreis Emsland zwar keiner,aber der kann ja praktisch zum Umspannwerk Heede geleitet werden um sich mit Strom aus erneuerbarer Energie zu mischen!
Praktisch!
Wir werden sehen!
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