·
Digitalabo·
Shop·
Tippspiel
Disco-Erinnerungen: Buch über die Geschichte des Hyde Parks vorgestellt
pola Restrup. „35 Jahre ist es jetzt her, dass die Studentin Conny Overbeck das Schweizerhaus an der Rheiner Landstraße in Osnabrück übernahm. Damals war sie Kellnerin in dem Gasthaus und erst 24 Jahre alt. Aber sie wusste ganz genau, was sie wollte“, so Harald Keller. Gemeinsam mit Reiner Wolf hat der Schriftsteller und Journalist die „HydePark-Memories – Ein Osnabrücker Musikclub und seine Geschichte(n)“ im Oktober-Verlag Münster herausgegeben. Die Präsentation ging nun im Theatersaal in Restrup über die Bühne.
Das Buch beinhaltet Geschichten, Anekdoten und Zeitungsberichte aus über drei Jahrzehnten Hyde Park. Bilder und Zeitzeugenberichte von Bands, ehemaligen Mitarbeitern und Gästen runden das Werk ab. In einer Konzertchronik kann der Leser zudem noch einmal nachschauen, wer wann in der Kultdisco gastierte: von BAP über die Scorpions bis hin zu den Toten Hosen.
„Der Hyde Park ist eine der ältesten Diskotheken Deutschlands“, erzählt Reiner Wolf. „Das Spannende an ihr war immer, dass dort die verschiedenen Generationen und Stilrichtungen vertreten waren. Das findet man in keinem anderen Club in Deutschland.“
Im Theatersaal der Compagnia Buffo präsentierten Autoren und Herausgeber zudem alte Filmaufnahmen aus dem Hyde Park und jede Menge Fotografien. Sie lasen Texte aus dem Buch vor. Es gab natürlich auch Diskussionen. Sowohl Herausgeber als auch Besucher haben viel zu erzählen.
„Mich verbindet viel mit dem Park, und ich denke gern an meine Jugend zurück – und an das, was wir dort so alles getrieben haben“, lacht Gisbert Wegener, Inhaber der Spring-Werbeagentur und Freund der Herausgeber. Überhaupt wird viel gelacht an diesem Abend – und später wird auch getanzt bei der „Party zum Buch“. Zu Musik vor allem aus den 60er-, 70er- und 80er-Jahren. Klänge eben, die jeder mit dem Hyde Park verbindet.
Mehr Lokales








