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Für Oberschule mit gymnasialem Zweig
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Autor: Bärbel Recker-Preuin 31. August 2011 18:49 Uhr  Mehr Artikel von diesem Autor

Elternbefragung in Bissendorf

Für Oberschule mit gymnasialem Zweig

Bissendorf. Aus der Haupt- und Realschule Bissendorf wird die neue Oberschule Bissendorf. Schulleiterin Gisela Kascha und Bürgermeister Guido Halfter wünschen sich nichts lieber als das. Auch die Eltern sehen die neue Schulform offensichtlich positiv, so das Stimmungsbild während einer Elternversammlung der drei Grundschulen und der HRS.

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Die Schülerzahlen in der Hauptschule Bissendorf gehen kontinuierlich zurück, und dieser Trend wird sich fortsetzen. „Die Hauptschule wird von den Eltern nicht angenommen, unsere Antwort darauf lautet: Oberschule“, sagte Gisela Kascha. Allerdings ist die Oberschule für die Rektorin mehr als eine Notlösung für die sich auflösende Hauptschule. Die Oberschule überzeuge mit ihrem pädagogischen Konzept und wesentlich größeren Chancen für alle Schüler, so Gisela Kascha.

Da sich in Bissendorf alle Fraktionen und die Eltern für eine Oberschule ausgesprochen hatten, gibt es bereits eine Planungsgruppe, die gute Vorarbeit geleistet hat. In diese Planungsgruppe sollen demnächst auch die Eltern der Viertklässler einbezogen werden.

Wenn eine Oberschule, dann auch mit einem gymnasialen Zweig, so die deutliche Meinung der Eltern und der Appell von Gisela Kascha und Guido Halfter. Allerdings muss der Bedarf eines Gymnasiums in Bissendorf überzeugend begründet werden. Die Kernzahl dafür lautet 27. So viele Eltern müssen signalisieren, dass sie ihre Kinder im gymnasialen Zweig der Oberschule Bissendorf beschulen lassen möchten. In Kürze soll eine Elternbefragung erfolgen. „Diese Befragung soll die Tendenz verdeutlichen, es ist keine verbindliche Anmeldung“, so Guido Halfter. Da rund hundert Kinder nach der Grundschulzeit auf ein Gymnasium wechseln, liegt nahe, dass die Zahl erreicht und der Bedarf entsprechend formuliert werden kann.

Wenn sich mehr als 28 Kinder für das Gymnasium Bissendorf entscheiden, werde die Gruppe sogar geteilt, erläutert Werner Grade, Dezernent der Niedersächsischen Landesschulbehörde. Dann gibt es kleine Lerngruppen, die an keinem Gymnasium erreicht werden“, so Grade. Er zerstreute auch die Sorge einiger Eltern, die die Versorgung mit Gymnasiallehrerstunden für den kleinen Zweig anzweifeln: Je nach Anzahl der Kurse würden auch Pädagogen eingeteilt.

Für den Antrag beim Landkreis haben Gemeinde und HRS Zeit bis zum 31. Dezember 2011. Der Rat wird am 13. Oktober über die Struktur und das pädagogische Konzept einer Oberschule mit gymnasialem Zweig entscheiden. Bis dahin hoffen Gisela Kascha und Guido Halfter auf ein positives Votum der Elternbefragung als Grundlage für den Antrag.

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